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Rheinberg
Stefan Lex: Musikalisches Vergnügen für guten Zweck

Rheinberg. Mittlerweile ist es Tradition, dass Stefan Lex sein Benefizkonzert im Januar in der evangelischen Kirche Orsoy gibt. Und so präsentierte der Tenor wieder ein Konzert im Gotteshaus. Initiiert hatte den Konzertabend Pfarrer Uwe Klein. Wie bei den Musikabenden in den Jahren zuvor soll der Erlös in die evangelische Kirche fließen, die in den vergangenen Jahren liebevoll saniert und restauriert worden war. Von Sassan Dastkutah

Nun ist es fast geschafft. "Das ist ein Benefizkonzert, mit dem wir die Innenmalereien finanzieren wollen", so Pfarrer Klein. Was schön aussehen soll, kostet natürlich. "Wir brauchen 200.000 Euro für die Malereien", fügte Klein hinzu.

Auch Stefan Lex ist es ein Anliegen, sich mit seiner Musik für die Kirche zu engagieren, wie er während des Konzerts betonte. Begeistert schilderte er, wie toll der Klang in dem Gotteshaus sei. Das merkten die Zuhörer sehr schnell.

Den Anfang machte ein 14-jähriger Trompeter, den Lex spontan in das Programm aufgenommen hatte. David Fiedler und die Pianistin Sigrid Althoff begrüßten die Gäste mit dem Musikstück "Die Internationale". Die Klänge hallten durch das Kirchenschiff und begeisterten. Aber die Besucher erwartete noch mehr musikalisches Vergnügen.

Stefan Lex hatte ein facettenreiches Paket geschnürt. Zahlreiche Künstler nahmen die Orsoyer und Gäste aus dem Umland auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise mit. Das Ensemble Pomp-A-Dur, die Sopranistin Diana Petrova, die Pianistin Sigrid Althoff, David Fiedler und Stefan Lex' Tochter Laura Lex (Sopran) sangen und spielten sich durch die Musiklandschaft. Atemberaubend war das Duett von Lex und Petrova. Die beiden sangen aus der Oper "La Traviata" von Giuseppe Verdi. Die Akustik in der Kirche verstärkte die tollen Stimmen des Tenors und der Sopranistin. Es war einfach schön zuzuhören. Allein die beiden Sopranistinnen faszinierten die Gäste und bekamen lautstarken Beifall.

Durch das Programm führte Stefan Lex persönlich, der in seinen Anmoderationen viel Witz einarbeitete. Der charmante und sympathische Sänger erzählte auch kleine lustige Anekdoten aus seinem musikalischen Alltag.

Dann moderierte er eine Überraschungskünstlerin an. "Jetzt kommt eine 19-jährige Sopranistin, die eine liebreizende Art hat", so Lex und fügte strahlend und witzelnd hinzu. "Außerdem hat sie das große Glück, meine Tochter zu sein."

Die 19-jährige Sopranistin Laura Lex sang aus der "Hochzeit des Figaro" von Mozart. Ebenso wie die anderen Künstler öffnete sie die musikalischen Herzen der Besucher. In der voll besetzten Kirche herrschte Begeisterung.

Quelle: RP
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