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Rheinberg
Streusalz in Messehalle 14 wird nur "umgeschichtet"

Rheinberg. Der Winter ist auf dem Rückzug. Endlich. Viele können den Frühling kaum erwarten, auch wenn der Winter außergewöhnlich mild war. Die Salzlager im Lande sind noch voll. Auch im Lager auf der Messe Niederrhein am Annaberg, in dem seit fast vier Jahren als Teil der "nationalen Salzreserve" 40.000 Tonnen Streusalz eingelagert sind, hat's in den zurückliegenden Monaten wenig Bewegung gegeben.

Das soll sich bis zum nächsten Wintereinbruch ändern. "Wir werden umschichten, damit die Qualität des eingelagerten Streusalzes erhalten bleibt", sagte ein Sprecher von Straßen NRW in Gelsenkirchen auf Anfrage. Damit trat er Meldungen entgegen, dass das Rheinberger Lager in Messehalle 14 hinter den Hallen für Ausstellungen und Veranstaltungen bis zum Jahresende aufgelöst wird. Er könne sich auch nicht erklären, wie diese Falschmeldung in Umlauf gekommen sei, so der Behördensprecher.

Richtig sei, dass das in Rheinberg eingelagerte Salz, das im nahen Esco-Bergwerk Borth gefördert worden ist, zu großen Teilen auf die mehr als 100 Streusalz-Standorte in ganz Nordrhein-Westfalen verteilt würden. Von dort aus rücken im nächsten Winter die Trupps dezentral aus, um Landes- und Bundesstraßen bei Eis und Schnee rutschfest zu machen.

Das Lager auf dem Messegelände in Rheinberg werde bis dahin wieder aufgefüllt - als Reserve, wenn der kommende Winter wieder so eisig und schneereich werden sollte wie der strenge Winter 2009/10, als Streusalz in Deutschland zu einem höchst raren Gut wurde. In der Folge wurde damals die "nationale Reserve" angelegt.

(bp)
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