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Rheinberg
Unternehmer werden Kreisverkehr-Paten

Rheinberg: Unternehmer werden Kreisverkehr-Paten
Paul van Holt, Clemens Geßmann, Bürgermeister Frank Tatzel, Bernd Passen und Stefan van den Boom (v.l.) auf dem Kreisverkehr. FOTO: Uwe Plien
Rheinberg. Firmen tun sich zusammen und finanzieren eine ansprechende Gestaltung an der Moerser Straße. Von Uwe Plien

Es sei eine dieser typischen Rheinberger Geschichten, erzählte Clemens Geßmann von "Metallbau Geßmann" - "entstanden bei einem Bier und einem Underberg". Man habe zusammengesessen und über den "Geßmann-Kreisel", den Kreisverkehr an der Moerser Straße, gesprochen. "Und dann haben wir beschlossen, dass wir etwas für die Gestaltung tun müssen", so der Unternehmer, dessen Traditionsbetrieb nur einen Steinwurf vom Kreisel entfernt liegt. Von seiner Terrasse aus hat er einen perfekten Blick darauf.

Das alles liegt nun schon ungefähr ein Jahr zurück. Inzwischen ist alles so gekommen wie damals bei einem gemeinsamen Bier geplant. Anfangs standen nur die "Drei Geher", die Skulptur von Ludger "Luja" Jackowiak in der Mitte, später erfolgte im Auftrag der Stadt die partielle Pflasterung. Was blieb, waren die Grünflächen. Die sahen - darüber herrschte Einigkeit - äußerst ungepflegt aus.

So taten sich drei Unternehmer zusammen und finanzierten die Gestaltung. Neben Geßmann sind das Bernd Passen von der Pflanzen- und Blumenwelt Passen an der Moerser Straße und Stefan van den Boom aus Budberg, der in Duisburg eine Kfz-Werkstatt betreibt. Sie ließen Rasenflächen und bepflanzte Beete anlegen und fanden in Paul van Holt einen Freund, der sich künftig regelmäßig um die Pflege kümmern wird. Markus Geßmann, der jüngere Bruder von Clemens Geßmann und CDU-Ratsherr, klärte die notwendigen Absprachen mit der Stadtverwaltung. Ein stimmiges Konzept entstand in Zusammenarbeit mit einer Gartenarchitektin.

"Der Kreisverkehr ist die Visitenkarte zur Innenstadt", unterstrich Bürgermeister Frank Tatzel, der das Engagement des Trios begrüßte und dafür dankte. Der Kreisverkehr ist von drei kleinen Schildern gesäumt, auf denen die Unternehmen der Sponsoren genannt sind. Auch Ute Schreyer und ihr Mann Wolfgang Dröttboom freuten sich als Anwohner über die Patenschaft. "Es wäre wünschenswert, wenn es mehr solcher Initiativen in Rheinberg gäbe", sagte Rheinbergs ehemalige Bürgermeisterin.

Quelle: RP
 
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