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Rheinberg
Ursache für den Rangierunfall bei Solvay noch unklar

Rheinberg. Die Ursache für den Kesselwagenunfall im Industriepark Solvay in Rheinberg am Donnerstag war bis zum Wochenende noch nicht geklärt. Das Unternehmen Solvay hatte noch am Donnerstag mitgeteilt, dass ein leerer Kesselwagen bei Rangierarbeiten entgleist war. Dabei habe sich der Wagen von der Schiene auf die angrenzende Straße geschoben. Menschen wurden bei diesem Unfall nicht verletzt, es entstand lediglich Sachschaden. Die Werkzufahrt zum Chemieunternehmen Inovyn musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Auf RP-Nachfrage teilte Dr. Bernd Riedmüller, zuständig für den Umweltschutz im Unternehmen, mit. dass der Kesselwagen zum Zeitpunkt des Unfalls vollständig entleert gewesen sei. Bei der Entleerung werde der Kesselwagen mit Stickstoff - Luft besteht zu 80 Prozent aus Stickstoff - befüllt. Der Unfall habe sich auf der Weststraße ereignet, dabei handelt es sich um eine Privatstraße innerhalb des Industrieparks.Sie liegt im bereich zwischen den Ortsteilen Millingen und Ossenberg in Höhe des Chemiewerks Inovyn (ehemals Westwerksteil Solvay). Die Unfalluntersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Der Vorfall werde nun mit den Aufsichtsbehörden untersucht, teilte Dr. Riedmüller mit.

(up)
 
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