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Rheinberg
Vandalismus im Stadtpark

Rheinberg. Rheinberger entdeckt zerstörtes Schild an der Niag-Bahn, DLB hilft schnell.

Als regelmäßiger Besucher des Stadtparks ist Friedrich-Wilhelm Kathagen eine, wie er vermutet, "jugendliche Austobe-Aktion" an der Bahnunterführung West zwischen dem alten und dem neuen Stadtpark aufgefallen. "Man hat den Stützpfahl eines ehemaligen Schildes ,Radfahrer absteigen' zu einem Kreuz drapiert und das ganze Monument dann angezündet", so der Rheinberger, der sich mit dem Dienstleistungsbetrieb (DLB) in Verbindung setzte und dessen Leiter Holger Beck bat, dieses "Monument" entfernen zu lassen.

Eine Bitte, der der DLB schnell nachkam, was Kathagen freut. Der alte westfälische Spruch "Wer schnell hilft, hilft doppelt" habe zum Glück auch in Rheinberg Gültigkeit. Er sei froh, dass dieses leicht falsch zu verstehenden "Kunstwerk"schnell verschwunden sei.

Er befürchte aber, dass bis Ende des Jahres die "jugendliche Spray- und Demontageszene" die beiden Schilder "Radfahrer absteigen" wieder umgestalten werde. Er rate dazu, diese Schilder "umgestaltungssicherer" aufzustellen, um an dieser Unterführung nicht eine Dauerreparaturstelle zu schaffen.

Kathagen empfiehlt, zu prüfen, ob man diese Schilder nicht oben an der Eisenbahnbrücke selbst befestigen kann, so dass unten weder Pfähle zum Umtreten, noch die zu niedrig montierten Betextungsschilder zur Umgestaltung oder Demontage einladen. "Ich bin sicher, dass es technisch kein Problem für Ihre Mannschaft ist, beidseitig an der Brücke von unten Befestigungen für Schilder anzubringen", teilt er Holger Beck in einem Schreiben mit. "Und auch die Niag, die Sie natürlich dazu befragen lassen müssen, wird durch so eine Aktion mit Sicherheit auch keine Gefahr für die Tragfähigkeit des Eisenbahnbrückenbauwerks erkennen können."

(up)
 
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