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Alpen
Veen fiebert mit seinen Nachbarn

Das schnelle Internet bewegt auch Veen. Obwohl hier seit ein paar Jahren im Vergleich zu anderen Teilen Alpens das Tempo schon recht hoch ist, drängt's auch die Veener an die Datenautobahn. Das wurde bei der Dorfkonferenz am Donnerstagabend sehr deutlich. Und die Veener haben mit Bürgermeister Thomas Ahls einen prominenten Schrittmacher in ihren Reien. Doch der ist skeptisch.

Zumindest was den großen ganz großen Schritt ins digitale Zeitalter angeht - mit Glasfaser bis ins Haus. Da, so Ahls, sei Veen abhängig von Alpen und Menzelen-West, wo die Deutsche Glasfaser die Messlatte auf eine Anschlussdichte von 40 Prozent der Hauhalte gelegt habe. Davon sei man noch ein gutes Stück entfernt. Derzeit sind zwölf Prozent.

Noch könnten die Bewohner der beiden Ortsteile bis Ende des Monats nachlegen. Und Ahls ist zuversichtlich, dass die Frist wie in Sonsbeck noch ein wenig gestreckt werden. Aber eins scheint für ihn gewiss: Wenn die beiden die Hürde reißen, wäre Alpen und somit auch Veen in der zweiten Reihe auf Sicht komplett abgehängt von der "zukunftsfesten Infrastruktur". Da ändere auch der demonstrative Vormarsch der Bönninghardter auch nichts.

Andersherum, so der Bürgermeister, sei er überzeugt, dass Alpen von dem Tag an volle Fahrt aufnehme, wenn der erste Glasfaseranschluss freigeschaltet sei. Auch für den Außenbereich werde es Lösungen geben. Hamminkelns Golddorf Loikum habe es vorgemacht. Da haben Bauern mit einem Spezialpflug, ein Umbau aus dem Hause Lemken, das superschnelle Kabel eigenhändig in die Erde gelegt.

(bp)
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