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Alpen
Viel Lob für das Gemeinschaftswerk Alpen-Lexikon

Alpen: Viel Lob für das Gemeinschaftswerk Alpen-Lexikon
Das heimatkundliche Nachschlagewerk hat viele Mütter und Väter. Alle, die einen Beitrag geleistet haben, erhielten ein Buch. FOTO: bp
Alpen. Die nach zwölf Jahren überarbeitete Ausgabe wurde in der Gemeindebücherei vorgestellt. HVV managt den Verkauf. Von Bernfried Paus

Was könnte es einen besser Ort geben als die Gemeindebücherei, um das runderneuerte Alpen-Lexikon offiziell vorzustellen. Franz-Josef Spölmink, Vorsitzender der Heimat- und Verkehrsvereins (HVV), der das Buch-Projekt managt und den Verkauf (Rathaus und Sparkasse) organisiert, hatte Autoren, Helfer und Unterstützer zur kleinen Feier geladen und bewusst diesen Ort gewählt.

Der Inititor des heimatkundlichen Nachschlagewerkes, Dieter Schauenberg, hatte als Vater der Idee, das Alpen-Lexikon" als sein Kind bezeichnet, das aber nur mit Hilfe zahlreicher "Geburtshelfer" laufen gelernt habe (RP berichtet ausführlich). Dieses Bild griff der HVV-Vorsitzende auf. "Nach zwölf Jahren Mutterschutz ist das Buch auf den neuesten Stand gebracht", so Spölmink: "Eine ganz tolle Sache für Alpen". Er dankte vor allem den Autoren und der Sparkasse am Niederrhein für die wertvolle Unterstützung, ohne die so ein Projekt nicht umsetzbar sei und mit deren Hilfe man den Preis (14,50 Euro) habe flach halten können.

Sparkassen-Vorstand Bernd Zibell spielte den Ball gern zurück. Er gratulierte zu einer hervorragenden Arbeit, die als Vermächtnis des Anfangs ständig weitergeschrieben werden müsse. Dafür, dies zu fördern, sei sein Institut stets begeisterungsfähig. Auch Bürgermeister Thomas Ahls dankte allen, die an dem Buch mitgewirkt haben, auf das er so lange hat warten müssen, weil es leer geworden war im Geschenke-Fundus. Er freue sich, dass hier ein nutzwertiges Buch entstanden sei, das alle Orte der Gemeinde enger zusammenführe, indem sich alle in einem "Gemeinschaftswerk" auf ihre je eigenen Ursprünge und Besonderheiten besinnen. "Ein gelungenes Werk", so Ahls.

Wie wichtig die Fortschreibung ist, machte Schauenberg mit einer Anekdote deutlich. Über das Bienhaus in Millingen habe er geschrieben, dass es schon lange leerstehe. "Als das Buch in Druck ging, war's abgerissen." Das Leben geht weiter.

Quelle: RP
 
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