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Rheinberg
Viele haben Lust auf die Fußballschule

Rheinberg: Viele haben Lust auf die Fußballschule
Szenen einer Fußball-Schule: Bambini-Trainer Sandra Baltes muss den kleinen Philipp trösten (links). Nick zog sich mit einem Lutscher zwischenzeitlich in die Tonne zurück (Mitte). Jonas (rechtes Bild) zeigt beim Elferkönig schon eine beachtliche Schusstechnik. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. 95 Kinder sind in dieser Woche auf der Platzanlage von TuS Borth in die Fußballschule SeventyOne gegangen. Die Stimmung auf und neben dem Platz war ausgezeichnet. Für jeden gibt's heute eine Urkunde, ein Trikot und einen Ball. Von Julia Marie Braun

Es war ein kleines Volksfest, bei dem sich viele Menschen getroffen haben. Es gab viele Gelegenheiten zum Plaudern - für Eltern, Trainer und Betreuer. Die Jüngsten in der großen Gemeinschaft führten den Ball am Fuß: 95 Kinder sind in der zurückliegenden Woche auf dem grünen Rasen von TuS Borth in die Fußballschule SeventyOne gegangen und waren begeistert.

Während der fünften Woche der Sommerferien nahmen sich geschulte Trainer, eheranamtliche Helfer, Eltern und Freunde Zeit, um den Fußball-Kindern Grundtechniken, aber auch soziale Kompetenz zu vermitteln. "Die Kinder, die hier sind, sind alle mit ganzem Herzen bei der Sache. Es macht Spaß da zuzugucken", erzählt TuS-Jugendobmann David Zobel, der sich um die Organisation der Fußballschule kümmert.

FOTO: Fischer Armin

Der ausgefüllte Trainingsplan der kleinen Talente lässt Raum für Spiel und Spaß. Der Umgang mit dem Ball, das Passspiel, Torschuss und Kopfball werden erlernt oder verbessert, um am vierten Tag das SeventyOne-Fußballabzeichen zu erlangen. Zum Abschied erhalten die Fußballer und Fußballerinnen eine Urkunde und das Fußballabzeichens in Gold, Silber oder Bronze.

"Jeder bekommt das Fußballabzeichen", erläutert Organisator David Zobel. Kein Kind geht leer aus. Außerdem gibt es für jeden kleinen Kicker noch ein Trikot und einen eigenen Ball. Zum Abschluss werden alle Techniken noch mal wiederholt, um anschließend ein Turnier zu spielen, bei dem das Gelernte im Spiel angewendet werden kann und bei dem alle große Freude haben.

Die Trainer verfolgen in erster Linie das Ziel, den Kindern Spaß am Fußball zu vermitteln. Dass dieses Ziel erreicht wird und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit entsteht, sorgt für Zufriedenheit bei Trainern und Helfern. "Mit den Kindern zu arbeiten, macht Freude, weil alle voll mitziehen", erzählen auch Maurice (14) und Robin (13). Die jungen Trainer, die in der TuS-Jugend kicken, sind begeistert. "Ich habe gelernt, wie die Kinder das Spiel empfinden, und habe gesehen, wie sie die Lektionen mit dem Ball verarbeiten", sagt Robin.

An erster Stelle steht das Familiäre. Auf und neben dem Platz ist eine große Gemeinschaft zusammengewachsen. "Uns gefällt alles richtig gut", sagen Johannes, David und Jan. Ihr Lachen spricht Bände. Die Freude am Fußball und an der Zusammengehörigkeit ist überall auf der Platzanlage des TuS Borth am Mittelweg anzutreffen.

Seit vier Jahren gibt es die Fußballschule schon. Organisatoren und Übungsleiter haben großartige Arbeit geleistet. Beleg: In jedem Jahr kommen mehr Kinder. Auch Mädchen spielen gerne mit. Der 26-jährige Jugendobmann David Zobel freut sich über den Zuwachs vom Jahr zu Jahr und die Bestätigung. Und nicht nur Jugendspieler des TuS Borth gehen in die Fußballschule: "Viele bringen ihre Freunde mit, auch wenn sie in anderen Mannschaften und Vereinen spielen", berichtet Trainer Frank Nieft.

Quelle: RP
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