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Ortsumgehung
Vor 30 Jahren gab es ein Bürgerfest für die neue B 57

Rheinberg. Vor genau 30 Jahren ist die Rheinberger Ortsumgehungsstraße mit einem großen Bürgerfest freigegeben worden. Die Bundesstraße 57 (heute Landstraße 137) und damit der kaum noch zu ertragende Auto- und Lkw-Verkehr rückten aus der Innenstadt heraus. Viele Jahre hatte die Stadt Rheinberg dafür kämpfen müssen, bis der Landschaftsverband Rheinland die Maßnahme im Auftrag von Bund und Land für rund 17,5 Millionen D-Mark realisierte. Durch die Herausnahme des überörtlichen Verkehrs, so formulierte es der damalige Bürgermeister Klaus Bechstein in seiner Festrede, "wird in Rheinberg ein Zustand städtebaulicher Lähmung beendet".

Schnell entspannte sich der innerstädtische Verkehr, die Blechlawinen verschwanden nach und nach und machten das Leben insbesondere für die zahlreichen Anwohner der Moerser, der Orsoyer und der Rheinstraße sowie von Holz- und Fischmarkt erträglicher. Die Jungfernfahrt auf der neuen Umgehungsstraße fand übrigens in einem Oldtimer statt.

(up)
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