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Rheinberg
Wasserratten in den Spuren des Pferdes

Rheinberg: Wasserratten in den Spuren des Pferdes
Wasser war natürlich das zentrale Element beim DLRG-Sommerlager im Underberg-Freibad. Jedes der 35 Kinder, darunter auch welche aus der Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal, bekam sein eigenes blaues T-Shirt mit dem Vornamen. FOTO: Olaf Ostermann
Rheinberg. Indianer-Lager: 35 Kinder haben im Underberg-Freibad an der Ferienaktion der DLRG teilgenommen. Von Peter Gottschlich

Der elfjährige Christian ist ein Dauergast beim Sommerlager der DLRG Rheinberg. "Ich bin das dritte Mal dabei", erzählt der junge Rheinberger. "Es macht Spaß. Man kennt halt die Leute." So wie er tummelten sich am Wochenende 34 Kinder bei herrlichem Sonnenschein beim Sommerlager der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft im Underberg-Bad, einige davon bereits zum wiederholten Mal.

Schließlich wissen die Kinder, die zwischen sieben und zwölf Jahren alt sind, dass ihnen etwas von Melanie Glauer geboten wird. Die stellvertretende DLRG-Geschäftsführerin organisiert federführend die spritzig abkühlende Aktion im Ferienkompass, wobei sie von 15 Betreuern unterstützt wird. Diesmal stand das Sommerlager im Freibad unter dem abenteuerlichen Thema Indianer. Es gab vier Gruppen mit richtigen Stammesnamen, die miteinander antraten: Kleiner Donner und Regenbogen, Großer Adler und Yakari.

Los ging es bereits am Freitag neben dem DLRG-Clubheim im Underberg-Bad. Die Kinder erhielten alle Sommerlager-T-Shirts, um ihre Schlafsäcke und Klamotten in hohe Zelte einzuräumen. "Es waren so viele Teilnehmer wie in den Vorjahren", berichtete Melanie Glauer. "Die Anzahl schwankt immer zwischen 30 und 40. Diesmal waren auch fünf Kinder aus unserer Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal mit dabei."

Zunächst standen Kennenlernspiele auf dem Programm, weil auch viele neue Kinder teilnahmen. Nach dem gemeinsamen Abendessen stand eine aufregende Nachtwanderung durch den Stadtpark auf dem Programmplan. Die Betreuer sorgten dafür, dass die Kinder an mehreren Stellen ein wenig Nervenkitzel erlebten.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen freuten sich die jungen Teilnehmer über die sportlichen Wurf- und Freischlagspiele. "Oder sie haben im Wasser gespielt", sagte Melanie Glauer. Am Nachmittag gab es eine hitzige Wasserschlacht, bei der die Betreuer die jungen Teilnehmer mit kleinen Wasserbomben bewarfen.

"Wir wollten die Kinder nass machen", so die stellvertretende Geschäftsführerin. Außerdem hatten die Kinder den Stadtpark bei einer Schnitzeljagd zu erkunden, die den Titel "In den Spuren des Pferdes" trug.

Am Abend stand Gegrilltes auf dem Tisch, und die Betreuer zündeten ein Lagerfeuer an. Beim Anbruch der Dunkelheit gingen alle zum Kirmesplatz, wo Feuerwerk über der Stadt gezündet wurde.

Am Sonntag standen erneut Spiele im Mittelpunkt. Am frühen Nachmittag endete das Sommerlager, bei dem für jeden jungen Teilnehmer 30 Euro zu zahlen sind. Darin enthalten sind zwei Frühstücke, zwei Mittagessen und zwei Abendessen, freie Getränke sowie freier Eintritt ins Freibad.

"Die Kinder und Eltern lernen die DLRG kennen", so Melanie Glauer. Dazu tritt der eine oder die andere in die Jugend der DLRG Rheinberg ein, die insgesamt 320 Mitglieder zählt.

Quelle: RP
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