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Rheinberg
Wer braucht eine Patientenverfügung?

Rheinberg. Es kann schnell gehen: Durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung kann sich für jeden die Frage stellen, wer dabei unterstützen soll, die eigenen rechtlichen Angelegenheiten zu regeln. Eigentlich lässt sich diese Frage mit Hilfe von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten klären, bevor etwas passiert ist. Doch viele Bürger nutzen diese Möglichkeit nicht. Am Amtsgericht Rheinberg informieren am Donnerstag, 7. April, von 14 bis 17 Uhr Experten über das Betreuungsrecht. Der Infotag gehört zu einer landesweiten Informationswoche zum Thema.

Bürger können am Amtsgericht Fragen zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und ähnlichen Themen stellen. Unterstützt werden die Experten des Gerichts von den Betreuungsvereinen der Arbeiterwohlfahrt, der Diakonie, des Sozialdienstes katholischer Frauen und des Sozialdienstes katholischer Männer. Sie stehen mit Informationsständen im Foyer des Amtsgerichts.

Bürger können sich im Erdgeschoss an den Ständen informieren. Mitarbeiter der Betreuungsstelle des Kreises Wesel werden Unterschriftsbeglaubigungen auf Vorsorgevollmachten oder Patientenverfügungen anbieten. Der Service kostet zehn Euro, die übliche Verwaltungsgebühr.

Zusätzlich sollen zwischen 14.15 Uhr und 16.45 Uhr Vorträge mit Diskussions- und Fragerunden verschiedene Themen behandeln. Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu stärken. Das Amtsgericht Rheinberg ist das zuständige Betreuungsgericht für Rheinberg, Kamp-Lintfort, Xanten, Sonsbeck und Alpen. Fragen können auch an den Geschäftsleiter des Amtsgerichts, Bernd Holk, gerichtet werden unter Tel. 02843 173-35.

Quelle: RP
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