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Alpen
Wo Teebeutel fliegen und Flaschen fallen

Alpen. 30 Kinder kamen trotz hoher Temperaturen zur Ferienaktion der Frauen-Union auf den Hof der Grundschule in Alpen. Von Erwin Kohl

"Spiel, Sport, Spaß - hier gibt's für jeden was" lautete das Motto, unter dem die Alpener Frauen-Union (FU) Ferienkinder zum Toben auf den Hof der Grundschule Am Wald eingeladen hatte. Knapp 30 waren gekommen, um sich bei hochsommerlichen Temperaturen im Völkerball zu messen, einen Kinderbiathlon zu meistern oder einfach nur Dosen umzuwerfen. Angesichts der Witterung und planschender Kinder im Nachbargarten dachten die CDU-Frauen über eine kleine Programmänderung nach. "Vielleicht machen wir noch irgendwas mit Wasser", dachte FU-Sprecherin Angelika Sura an eine Abkühlung.

Unter der Anleitung von Hannah Aldenhoff und Raphael Janzik ging es bei einem einfachen Ballspiel zunächst darum, dass sich die Kinder kennenlernen. Anschließend wurden die Teilnehmer in vier Gruppen eingeteilt und der Spiele-Marathon konnte beginnen. Getränkeflaschen aus einigen Metern Entfernung umkegeln lautete die erste Aufgabe. Das sah leichter aus, als es war. Denn zum einen waren die Flaschen zu einem Drittel mit Wasser gefüllt und dementsprechend standhaft, zum anderen handelte es sich bei den Wurfgeschossen um Tennisbälle, und die springen gerne mal über das Ziel hinweg. Bei der Frage nach der richtigen Technik gingen die Meinungen auseinander. Während die einen den Ball rollen ließen, warfen ihn die anderen. Julietta entschied sich für eine Mischung aus Beidem und räumte kräftig ab. Die Frage nach der richtigen Technik stellte sich beim "Teebeutelweitwurf" kaum, denn der musste mit den Zähnen gehalten, durch kreisende Bewegungen des Kopfes ordentlich in Schwung gebracht und dann im richtigen Augenblick losgelassen werden. "Ich habe das wirklich noch nie gemacht", beteuerte Fin, der die Konkurrenz mit einer Weite von drei Metern deutlich hinter sich ließ.

Dass den Kindern die kurzweilige Unterhaltung so gut gefiel, lag auch an der richtigen Auswahl der Spielangebote. "Wir haben zum ersten Mal eine Voranmeldung verlangt, um zu sehen, welche Altersstruktur wir erwarten. Teebeutelweitwurf oder Eierlaufen kommt bei überwiegend Zwölfjährigen zum Beispiel nicht so gut an", erklärt Annelen Verhülsdonk, die für alle Fälle einen Plan B in der Hinterhand hatte. "Wenn gar nichts mehr geht, hole ich die Uno-Karten raus, oder wir spielen eine Runde Mau-Mau, da sind dann alle dabei", weiß die Christdemokratin aus Erfahrung.

Dass die Spielkarten am Montag nicht zum Einsatz kommen mussten, dafür sorgten bunte Schuhkartons. Die Spenden des Werbering-Vorsitzenden Werner Paduch hatten CDU-Frauen zu Hause in unterschiedlichen Pastelltönen grundiert. Mit Acrylfarben durften Alpens Ferienkinder nun die Pappschachteln mit Motiven ihrer Wahl bemalen und die "Schatzkisten" dann mit nach Hause nehmen.

Tina Lach-Bühning und Annelen Verhülsdonk versorgten die Kleinen zwischendurch mit Kaltgetränken und vor allem mit Kuchen. Denn so ein Feriennachmittag kann ganz schön hungrig machen.

Quelle: RP
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