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Rheinberg
Zusammenstoß: Noch ein Verletzter im Krankenhaus

Rheinberg. Zwei der drei bei einem Unfall in Winterswick in der Nacht zum Pfingstmontag verletzten Personen, konnten gestern bereits das Krankenhaus wieder verlassen. Ein Beifahrer wird noch stationär behandelt, teilte die Polizei gestern mit. Bei dem Unfall war ein 47-jähriger Autofahrer aus Mönchengladbach trotz geschlossener Halbschranken auf den Bahnübergang der Moerser Straße gefahren. Dort wurde das Fahrzeug von einem Zug der Nordwestbahn-Linie RB 31 erfasst und in ein Feld geschleudert. Die Feuerwehr befreite den Fahrer sowie seine Beifahrer, einen 46-Jährigen aus Mönchengladbach und einen 60-Jährigen aus dem Fahrzeug. Vom Unfallort wurden die Drei in Krankenhäuser gefahren. Ein Beifahrer sowie der Fahrer des schwarzen Mercedes sind von dort gestern wieder entlassen worden. Der Unfallverursacher wurde, wie es im Rechtsdeutsch heißt, nach seiner Entlassung bei der Kreispolizeibehörde in Wesel vorstellig und beantragte die Freigabe des Autos. Dem Begehren, so die Polizei, sei nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft entsprochen worden.

Unklar bleibt weiterhin, warum der 47-Jährige, der in Richtung Moers unterwegs war, auf die Schienen fuhr. Er soll sein Fahrzeug nach Zeugenaussagen erst angehalten haben und dann plötzlich wieder losgefahren sein.

Von den nach Polizeiangaben etwa 15 Fahrgästen im Zug wurde niemand verletzt. Der 36-jährige Zugführer erlitt allerdings einen Schock.

(hk)
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