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Rommerskirchen
14 000 Besucherinnen kamen in 25 Jahren zum Frauenfrühstück

Rommerskirchen: 14 000 Besucherinnen kamen in 25 Jahren zum Frauenfrühstück
Das Organisationsteam von Frauen-Frühstück-Fragen geht mitunter auch gemeinsam auf Tour. FOTO: FFH-Team
Rommerskirchen. Weg vom Kochtopf, hinein ins Leben", lautete vor 25 Jahren das damals durchaus als aufmüpfig zu verstehende Motto, als sieben Gründerinnen die längst zur Institution gewordene (Vortrags-)Reihe "Frauen-Frühstück-Fragen" (FFF) ins Leben riefen. Etwa 90 Besucherinnen waren jetzt der Einladung des FFF-Teams ins Pfarrheim St. Peter gefolgt.

Dies galt auch für die inzwischen 86-jährige Mitgründerin Ingetraut Ahrens sowie für Marie-Sibille Kaltenberg und Marlies Linde-Benkel als ehemalige FFF-Teammitglieder. Wenngleich in der Frauendomäne FFF Männer sonst eher eine Rarität sind, machten FFF-Chefin Edelgard Weber und ihre Mitstreiterinnen angesichts des Silberjubiläums eine Ausnahme. Neben Hausherr Monsignore Dechant Franz Josef Freericks war Bürgermeister Martin Mertens ebenso Ehrengast wie sein Vorgänger Albert Glöckner. Bariton Thomas Tenten und die Düsseldorfer Altistin Manuela Kunze begeisterten ihr Publikum mit beliebten Melodien aus Operette und Schlagerwelt. Begleitet wurden die beiden vom Essener Pianisten Volker Kolmetz.

Seit 25 Jahren ist das Interesse in der weiblichen Bevölkerung Rommerskirchens an "ihrem" Frauen-Frühstück ungebrochen. 1990 hatte eine Gruppe engagierter Frauen um Ingetraut Ahrens die Vortragsreihe als einen religiös, weltanschaulich und politisch unabhängigen Treffpunkt für Frauen gegründet. Ziel war es seinerzeit, nicht berufstätigen Frauen acht Mal jährlich vormittags ein Forum mit Vorträgen aus Kultur, Medizin oder sozialen Themenkreisen zu bieten. Mit rund 14 000 Besucherinnen seit 1990 ist das Frauenfrühstück eine anhaltende Erfolgsstory mit besten Zukunftsaussichten.

Hat das Team auch seitdem einige personelle Änderungen erlebt, geblieben ist der Grundgedanke: Sich unter dem Zeichen der (natürlich weiblichen) Linde regelmäßig im evangelischen oder katholischen Gemeindesaal zu treffen, gemeinsam zu frühstücken und sich auszutauschen. FFF-Chefin Edelgard Weber kann dabei mit Maria Pfeiffer und Helga Schnitzler als Schatzmeisterinnen auch auf beider rühriges Organisationstalent bauen. Komplettiert wird das heutige Team durch Gerda Kirschner, Fia Kögel, Margret Lang, Annemarie Powils, Anneliese Schneider, Gerda Wille und Ursula Loux-Schorsch. Einmal monatlich treffen sich die zehn Frauen zum gemeinsamen "Arbeitsfrühstück", bei dem es um Themen- und Referentenauswahl sowie um praktische Dinge wie Tischdekoration und Einkaufsliste für die Veranstaltungen geht.

(S.M.)
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