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Rommerskirchen
398.000 Euro vom Land für die Rommerskirchener Grundschulen

Rommerskirchen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat gestern mitgeteilt, wie viel Geld Kommunen und Landkreise aus einem neuen Programm für Sanierung, Modernisierung und Digitalisierung ihrer Schulen erhalten werden. An Rommerskirchen sollen bis zum Jahr 2020 insgesamt 398.291 Euro fließen, aufgeteilt in vier Margen à 99.573 Euro. Verwendet werden können sie in den drei örtlichen Grundschulen: in der Kastanienschule in Hoeningen, der Gillbachschule in Rommerskirchen und der Gemeinschaftsgrundschule in Frixheim.

Das Geld wird von der NRW-Bank zugeteilt, die Landesregierung wird die Mittel tilgen. Die Kommunen erhalten die Beträge somit zins- und tilgungsfrei. Weil das Geld einerseits nach Schülerzahl, andererseits nach finanzieller Bedürftigkeit der Kommune verteilt wird, erhalten ärmere Kommunen überdurchschnittlich viel Geld.

In Rommerskirchen hatten sich schon Anfang September die Fraktionen von SPD und FDP dafür ausgesprochen, Fördermöglichkeiten für die Schulen zu prüfen. In diesem Zusammenhang hatten sich die Fraktionsvorsitzenden Ralf Steinbach (SPD) und Stephan Kunz (FDP) klar für den Erhalt aller drei örtlichen Grundschulen ausgesprochen. Den Vorstoß der Christdemokraten, die Zusammenlegung der Gemeinschaftsgrundschule Frixheim und der Kastanienschule Hoeningen prüfen zu wollen, war bei Sozialdemokraten und Liberalen auf Unverständnis und Ablehnung gestoßen.

Eine Idee, wie die 398.291 Euro für Rommerskirchen verwendet werden könnten, hat Kunz schon: "Vielleicht können die Mittel einen weiteren Schritt in Richtung ,Digitales Klassenzimmer' ermöglichen. Wir sind uns aber sicher, dass die Gemeinde in Zusammenarbeit mit den Schulen eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit finden wird."

Insgesamt umfasst das Schulförderprogramm bis 2020 zwei Milliarden Euro. Rommerskirchens Nachbarstadt Dormagen erhält 4,2 Millionen Euro.

(ssc)
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