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Rommerskirchen
Ab Dezember sollen zusätzliche Züge fahren

Rommerskirchen: Ab Dezember sollen zusätzliche Züge fahren
Der Nahverkehr Rheinland möchte ab 10. Dezember mehr Züge auf der Strecke Köln-Mönchengladbach einsetzen. FOTO: Anja Tinter
Rommerskirchen. Nahverkehr Rheinland weitet sein Bahnangebot aus: Weitere Fahrten sind nun am Abend und auch am Wochenende geplant. Von Bernd Rosenbaum

Mit dem nächsten Fahrplanwechsel am 10. Dezember will der Nahverkehr Rheinland (NVR) zusätzliche Züge auf die Strecke Köln-Mönchengladbach bringen. Geplant ist eine weitere Verbindung in beide Richtungen unter der Woche abends und zwei Extrafahrten am Wochenende morgens. Das teilte der NVR jetzt auf Nachfrage mit.

Für die Bahnkunden in Rommerskirchen bedeutet das konkret: Um 21.34 fährt montags bis freitags eine zusätzliche Bahn ab Rommerskirchen nach Köln (Ankunft Hauptbahnhof um 21.58 Uhr). In die Gegenrichtung wird ein Zusatzzug ab Köln Hbf um 20.59 Uhr abfahren und um 21.21 Uhr in Rommerskirchen ankommen. Samstag und sonntags plant der NVR zusätzliche Bahnen ab Rommerskirchen um 8.34 und 9.34 Uhr, Ankunft in Köln Hbf jeweils um 8.58 und 9.58 Uhr. Ab Köln Hbf sollen Züge um 7.59 und 8.59 Uhr fahren und jeweils um 8.21 und 9.21 Uhr in Rommerskirchen ankommen.

Bedient werden sollen die zusätzlichen Fahrten von der Regionalbahn (RB) 27, die bislang in den Kernzeiten stündlich von Mönchengladbach über Köln nach Koblenz Hbf führt. Noch sind die Extrabahnen nicht in trockenen Tüchern. "Sie wurden aber im Rahmen der Trassenplanung bei der DB Netz angemeldet", so NVR-Sprecher Holger Klein. Auch habe es bereits eine entsprechende Voranfrage dort gegeben, die positiv ausgefallen ist. Zwar könne immer etwas dazwischen kommen, aber man gehe davon aus, dass die zusätzlichen Fahrten kommen. Sicher hingegen ist schon jetzt, dass ab Dezember 2019 der Laufweg der RB 27 mit dem des Regionalexpress (RE 8) getauscht wird. Der fährt bisher ebenfalls höchstens einmal pro Stunde, macht dabei aber auch Station am Flughafen Köln/Bonn.

Ab Dezember 2019 bedient also die RB 27 den Flughafen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollen auf der Linie nur noch neue oder modernisierte Züge eingesetzt werden, die mit neuer Sitzpolsterung, Videoüberwachung, einem automatischen Fahrgastzählsystem und Steckdosen für Handys und Laptops ausgerüstet sein sollen, wie Klein mitteilte. Standardmäßig werden alle Bahnen auch mit einer Klimaanlage ausgestattet sein.

Kürzlich erst wurde der 2019 auslaufende Vertrag zwischen dem NVR als Auftraggeber und der Bahntochter DB Regio NRW als Betreiber der RB 27 um sieben Jahre bis Dezember 2026 verlängert. Danach bestehen zwei Verlängerungsoptionen von jeweils einem Fahrplanjahr. Allerdings sieht der Vertrag ab 2023 auch eine jährlich wahrnehmbare Ausstiegsklausel für den Abschnitt Mönchengladbach-Köln vor. Diese Option gibt dem NVR ab 2023 die Möglichkeit, die Linie in einen S-Bahn-Betrieb umzuwandeln und diesen gegebenenfalls auch von einem anderen Anbieter als der DB Regio NRW durchführen zu lassen.

Quelle: NGZ
 
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