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Rommerskirchen
Alle drei Grundschulen sind für Jahre gesichert

Rommerskirchen: Alle drei Grundschulen sind für Jahre gesichert
Schulleiterin Astrid Klein sieht der Zukunft der Gemeinschaftsgrundschule Frixheim optimistisch entgegen. FOTO: Anja Tinter
Rommerskirchen. Auch wenn in Frixheim die Schülerzahlen bis 2021 sinken, ist die Gemeinschaftsgrundschule in ihrer Existenz nicht gefährdet. Von Sebastian Meurer

Die drei Grundschulstandorte der Gemeinde sind auf Jahre hinaus gesichert. Dies zeigt die Fünf-Jahres-Prognose, die das Amt für Schule, Kinder und Jugend heute Abend dem Bildungsausschuss vorlegen wird.

Während die Schülerzahlen an der Gillbachschule in Rommerskirchen sowie an der Hoeninger Kastanienschule weitgehend konstant bleiben und 2020/2021 womöglich noch einmal zunehmen, werden sie an der Gemeinschaftsgrundschule Frixheim um bis zu 25 Kinder sinken. Einen Grund zur Beunruhigung sieht deren Leiterin Astrid Kleine darin jedoch nicht. "Ob sich Änderungen ergeben, besprechen wir miteinander - die Gemeinde und alle drei Schulen", sagt die Rektorin, die seit 1998 in Frixheim unterrichtet. Sie verweist auf den auch von Schuldezernent Elmar Gasten bekräftigten Willen von Politik und Verwaltung, alle drei Schulstandorte dauerhaft zu erhalten. "Dies weiß auch die Schulaufsicht", so Astrid Kleine, die sicher ist, dass es zu "guten Lösungen" kommen wird. Bedrohlich würde die Situation für eine Grundschule ohnehin erst, wenn die Schülerzahl unter 92 sänke. Weder in Frixheim, wo zwischen 2018 und 2020 mit 124 Schülern der schlechteste Wert ins Haus steht, noch in Hoeningen mit demnächst 105 Schülern kommen die Grundschulen auch nur in die Nähe der bedrohlichen Marke. Auch der Richtwert, wonach mindestens eine Eingangsklasse mit 18 Jungen und Mädchen zustande kommen muss, wird von allen drei Schulen bis 2021 jeweils übertroffen.

Besonders erfreulich aus Sicht der Verantwortlichen: Die Zahlen für die Hoeninger Kastanienschule bleiben wie schon in der Prognose des vergangenen Jahres stabil. "Es ist seit Jahren die beste Prognose", betont Monika Lange, die Leiterin des Rommerskirchener Schulamts. "Sie gibt auch keinerlei Anlass zu Besorgnissen", ergänzt Elmar Gasten. In der Vergangenheit hatte es hie und da in der Fünf-Jahres-Prognose schon einmal bedrohliche Werte gegeben, nicht zuletzt, was die Mindestzahl an Schülern für die Bildung einer Eingangsklasse angeht. Die Kastanienschule ist insofern eine Besonderheit, als schon seit Jahren zeitweise bis zu zehn Prozent ihrer Schüler aus den Grevenbroicher Nachbarorten Allrath, Barrenstein, Hülchrath und Neukirchen kommen. Auch wenn es aktuell weniger Kinder aus der Nachbarstadt sind, die in Hoeningen zur Schule gehen, wird deren Zahl erfahrungsgemäß wieder steigen.

Ein ehernes Gesetz sind die bis zum Schuljahr 2020/2021 prognostizierten Zahlen indes nicht, worauf Monika Lange stets hinzuweisen pflegt: "Es sind immer nur Momentaufnahmen", so die Amtsleiterin. Künftige Entwicklungen durch die geplanten Baugebiete können in dieser Prognose nicht erfasst werden. So ist etwa für die größte Schule der Gemeinde, die Gillbachschule am Nettesheimer Weg, angesichts der aktuellen Baulandentwicklung mit einem überaus starken Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen, der sich in der Prognose noch gar nicht widerspiegeln kann.

Quelle: NGZ
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