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Wohnhäuser geplant
Am Bahnhof entsteht ein neues Viertel

Wohnhäuser geplant: Am Bahnhof entsteht ein neues Viertel
Projektleiter Stefan Crumbach, FOTO: Stefan Schneider
Rommerskirchen. Die Gemeinde und der Düsseldorfer Investor Bonava haben gestern ihre Pläne für ein neues "Entree" von Eckum vorgestellt. Angrenzend an den Steinbrink sollen 32 Wohnhäuser entstehen, darunter zwei Mehrfamilienhäuser. Von Stefan Schneider

Der Rommerskirchener Gemeinderat hat gestern die Weichen für ein neues Wohnquartier in Eckum gestellt. Die Politiker gaben den Startschuss für das sogenannte Bauleitverfahren, das das Gelände der ehemaligen Spedition Scheuren betrifft. Zwischen Steinbrink und Bahnhofsparkplatz sollen 32 neue Wohnhäuser errichtet werden, darunter zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils sieben Wohnungen in einer Größe von 60 bis 95 Quadratmetern. Wenn alles wie geplant läuft, könnten die Gebäude ab Mitte 2019 bezugsfertig sein.

Damit würde Eckum aus Richtung Hermeshof gesehen einen ganz neuen Eingangsbereich, ein neues "Entree", bekommen. Die Gemeinde verspricht sich davon laut Bürgermeister Martin Mertens eine Aufwertung dieses Bereichs, aber auch eine zumindest leichte Linderung des aktuellen Wohnraummangels in der Gemeinde. Und: "Wir möchten damit die Innenentwicklung Eckums vorantreiben", sagte Mertens.

Die alten und wenig ansehnlichen Hallen, die noch auf dem Gelände stehen, werden abgerissen, kündigte Stefan Crumbach vom Investor Bonova aus Düsseldorf gestern im Gespräch mit unserer Redaktion an. Er stellte das Projekt am Abend in der Ratssitzung vor. Demnach soll sich die künftige Bebauung harmonisch in das Ortsbild einfügen und vielfältig sein. Vorgesehen sind Abstufungen der Bauhöhen und Dachformen, zudem wird es verschiedene Wohnkonzepte geben. Im Einzelnen sind in dem zum Bahnhofsparkplatz hin gelegenen Bereich die beiden Mehrfamilienhäuser vorgesehen plus acht sogenannte Townhouses mit drei Wohngeschossen und Flachdach. Davor wird zur Bahnstrecke hin eine Garagenreihe platziert. Sowohl diese Garagen, als auch die genannten höheren Gebäude sollen auch als eine Art "Lärmschutzwand" für das gesamte neue Quartier dienen. Das wird desweiteren 18 Doppelhaushälften mit südlich gelegenen Dachterrassen und Grundstücken in einer Größe von etwa 250 bis 280 Quadratmetern umfassen, drei Reihenhäuser mit Satteldach (Grundstücksgröße jeweils ungefähr 180 Quadratmeter) und ein freistehendes Einfamilienhaus. Alle Häuser werden unterkellert.

FOTO: Stefan Schneider

Das Verkehrskonzept sieht vor, dass im neuen Wohnviertel am Bahnhof kein Durchgangsverkehr möglich sein soll. Das Neubaugebiet wird für Autofahrer vom Steinbrink her erschlossen und endet als Sackgasse mit Wendebereich vor der Garagenreihe. Die beiden von der Hauptachse abzweigenden Stichstraßen werden ebenfalls als Sackgassen angelegt. Für Fußgänger und Fahrradfahrer aber wird ein Weg angelegt, der das Quartier direkt mit dem Bahnhofsbereich verbindet. So werden Passanten und Radler von der viel befahrenen Bahnstraße weg- und in das verkehrsmäßig ruhigere neue Wohngebiet geleitet, was auch zu einer höheren Verkehrssicherheit führen soll. "Das Bahnhofsviertel wird ein Musterquartier dafür, wie wir uns auch künftige Neubaugebiete vorstellen können", sagte Martin Mertens.

Quelle: NGZ
 
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