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Rommerskirchen
Auch abgelegene Höfe sollen schnelles Internet erhalten

Rommerskirchen. Nach der Ankündigung der Gemeinde, die Voraussetzungen für eine 100-prozentige Abdeckung des Rommerskirchener Gebietes mit schnellem Internet zu schaffen, befürchten einige Anlieger, dass abgelegene Höfe gar nicht oder nur zu unerschwinglichen Kosten ans schnelle Internet angeschlossen werden können.

So sieht Josef Pohl vom Bongarderhof schwarz, was bezahlbares Internet für ihn und seine Nachbarn von Gut Ingenfeld angeht: "Hier stoßen wir buchstäblich an die Grenzen. Ich bin mir sicher, dass wir nicht vom schnellen Internet profitieren werden." Trotzdem versucht er, Lösungen zu erreichen.

Das möchte auch die Gemeinde, wie Wirtschaftsförderin Bele Hoppe betonte: "Wir prüfen gerade, ob es eine Möglichkeit gibt, den Anschluss über Allrath zu legen." Denn das liegt nur 800 Meter vom Bongarderhof entfernt - gegenüber rund zwei Kilometer bis Sinsteden. Interkommunale Zusammenarbeit sieht auch Bürgermeister Martin Mertens nicht als Hindernis, im Gegenteil: "Wir achten auch auf Randgebiete und wollen Lösungen finden, wie auch die abgelegenen Höfe angeschlossen werden." So ist Villau bereits in der Versorgung, für den Butzheimer Bruch gibt es Fördermöglichkeiten, für den Bongarderhof sind weitere Gespräche nötig.

(cw-)
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