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Rommerskirchen
B 477 n: Bund legt Dringlichkeit offiziell fest

Rommerskirchen. Die Irritationen nach Zweifeln des Bundes für Umwelt und Naturschutz sind nun beseitigt.

Das Bundeskabinett hat den Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen, und der Bau der B 477n ist hierin schwarz auf weiß als "Vordringlicher Bedarf" vorgesehen. "Das seit Mittwoch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur einsehbare Planwerk räumt somit auch jegliche Zweifel aus, die in der Bevölkerung und bei Vereinen bestanden", heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde Rommerskirchen.

Hintergrund ist offensichtlich die kürzlich vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) öffentlich gehegte Skepsis, dass es tatsächlich diese Höherstufung geben werde. "Es ist ein sensationeller Erfolg, dass die Bundesstraße 477n als Ortsumgehung wieder als 'Vordringlicher Bedarf' eingestuft wurde. Da zeigt sich, dass wir alle über die Parteigrenzen hinweg gut für unsere Gemeinde zusammenarbeiten - mein Dank dafür!" zeigt sich Bürgermeister Martin Mertens erfreut.

Da dem Projekt im ersten Entwurf wenig Dringlichkeit beigemessen wurde, hatte er gemeinsam mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und dem SPD-Landtagsabgeordnetem Rainer Thiel die beiden Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner (SPD) und Hermann Gröhe (CDU) um Unterstützung für das Projekt gebeten. Zudem hatte sich der Rat in einer einstimmig verabschiedeten Resolution nochmals für die Ortsumgehung ausgesprochen. "Wenn alles gut läuft, werden die Ausbaugesetze noch Ende dieses Jahres von Bundestag und Bundesrat verabschiedet, so dass die Planung schnellstmöglich wieder aufgenommen und in baldiger Zukunft mit dem Bau der B 477 n begonnen werden könnte", zeigt sich Mertens zuversichtlich.

(S.M.)
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