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Rommerskirchen
Bahnhofsumbau meistens bei Nacht

Rommerskirchen. Die Bauarbeiten für den neuen Aufzug machen deutliche Fortschritte.

Für Nicht-Bahnfahrer sind die Arbeiten kaum zu bemerken. Wer als Pendler täglich den Bahnhof passiert, kann jedoch kaum umhin, die Baufortschritte zu sehen. Die Deutsche Bahn baut derzeit den Aufzug zu den Gleisen und leistet damit ihren Teil zum barrierefreien Umbau des Bahnhofs, der zum Jahresende plangemäß abgeschlossen werden soll.

Gemeinsam mit Andrea Seidel, die an dem Projekt im Bauamt seit 2011 maßgeblich mitgewirkt hat, verschaffte sich Bürgermeister Martin Mertens jetzt einen Überblick über die Fortschritte der vergangenen Monate. Dass die Arbeiten selbst vielfach kaum wahrgenommen werden können, liegt nicht zuletzt daran, dass sie nur mit langfristig beantragter Genehmigung während der Fahrpausen erfolgen dürfen. Die Pausen sind vornehmlich in die Nachtstunden gelegt worden, um die Pendlerverkehre nicht zu beeinträchtigen.

Von dem Treppenaufgang zu den Gleisen ist die Einhausung abgehoben worden. Mittels Kernbohrungen und Betonschnitten haben die Arbeiter die Decke und die Seitenwand im Bereich des zukünftigen Aufzugs perforiert: Dies ist die Voraussetzung dafür, dass im nächsten Schritt Abschnitte einfacher abgetragen und verladen werden können.

Auch die Baugrube, die sich an der Stelle des künftigen Aufzugs befindet, ist inzwischen auf Tiefenniveau ausgehoben worden. Zuvor ist sie mit starken Spunddielen verbaut worden. Angesichts der unverkennbaren Fortschritte ist Martin Mertens "zuversichtlich, dass wir Ende dieses Jahres einen komplett barrierefreien Bahnhof in Rommerskirchen haben werden". Danach wollen sich die Bahn und die Gemeinde gemeinsam Gedanken darüber machen, ob es künftig erlaubt sein soll, hier - in kontrollierter Form - Graffitis anzubringen. Ein entsprechender Ratsbeschluss zu dieser Idee liegt vor.

(S.M.)
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