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Mobilstation in Rommerskirchen
Baustart zum Jahresende?

Mobilstation in Rommerskirchen: Baustart zum Jahresende?
Auf dem planierten Bahneberg am Bahnhof soll schon bald eine Mobilstation entstehen. FOTO: ati; Grafik: Gemeinde
Rommerskirchen. Bei der SPD-Haushaltsklausur stellte Bürgermeister Martin Mertens das wohl wichtigste neue Projekt für 2018 vor. Sowohl SPD als auch CDU werden im Rat am 22. März dem Haushalt zustimmen. Von Sebastian Meurer

SPD und CDU werden am 22. März dem Haushalt zustimmen: Dies ist das Ergebnis der Fraktionsklausuren, zu denen sich die Sozialdemokraten nach Schleiden in der Eifel und die Christdemokraten nach Jülich zurückzogen. Zugleich galten die Treffen beiden Parteien als Kursbestimmung für die nähere und fernere Zukunft. Bürgermeister Martin Mertens nutzte die Gelegenheit, seine politischen Vorstellungen für die nächsten Jahre zu präsentieren. 2018 wird Mertens zufolge das wichtigste Projekt die Errichtung einer Mobilstation auf dem Gelände des inzwischen abgetragenen "Bahneberg" sein, die gleichsam das "i-Tüpfelchen" für die ansonsten abgeschlossene Umgestaltung des Bahnhofs sein wird. In die künftige Mobilstation soll das Taxiunternehmen Cun ebenso umziehen wie die Fahrradstation.

Eine Toilettenanlage ist geplant, aber auch ein Aufenthaltsraum samt Kiosk, beziehungsweise einem gastronomischen Betrieb, der Mertens zufolge "eher in Richtung Bistro" gehen dürfte. Im Obergeschoss des halbkreisförmigen Gebäudekomplexes sollen Wohnungen entstehen - wie viele, ist bis auf weiteres offen: "Die Dimensionen sind variabel", sagt der Bürgermeister. Auch zum zeitlichen Rahmen hat Mertens angesichts bereits laufender Gespräche konkrete Vorstellungen. Ab der zweiten Jahreshälfte könnte es demnächst ernst werden, wobei unter anderem an einen Architektenwettbewerb gedacht ist. Im Herbst ist die Auftragsvergabe geplant. Läuft alles nach Plan, könnte der Baubeginn womöglich schon zum Jahresende erfolgen.

Angesichts des Haushalts spricht SPD-Fraktionschef Heinz-Peter Gless von einem "kleinen, aber feinen Überschuss von rund 14.000 Euro". Mit Blick auf die aktuellen Daten zum Haushaltsjahr 2017 und den vorliegenden Plandaten 2018 sei "festzuhalten, dass es uns gemeinsam zum zweiten Mal in über 40 Jahren gelingen wird, einen Haushaltsüberschuss zu erzielen", sagt Gless. "Die Trendumkehr des letzten Jahres beginnt sich somit zu verstetigen! Das ist das Ergebnis solider und erfolgreicher Arbeit in Verwaltung und Rat", betont der Sozialdemokrat. Was ihm gleichermaßen wichtig ist: "Bagger und Kräne werden auch in den folgenden Jahren zum mittlerweile gewohnten Gemeindebild gehören. Knapp fünf Millionen Euro werden allein 2018 derzeit für Investitionen u.a. in Infrastruktur, Mobilität, Bildung und Betreuung sowie Brandschutz verplant."

"Die positive Entwicklung im Gemeindehaushalt konnten wir bestätigen und haben uns vorgenommen, die Entwicklungen in den Bereichen Schule, Kindergärten sowie Offene Ganztagsschule weiter zu beobachten", sagt CDU-Chef Michael Willmann. Insbesondere freut er sich, "dass die vergangene Kritik an den Kassenkrediten Berücksichtigung gefunden hat - diese haben sich endlich deutlich abgebaut." Auch die Tatsache, dass die Verwaltung dem Gemeinderat keine Steuererhöhungen vorgeschlagen hatte, "führt innerhalb der Fraktion zu einer hohen Zufriedenheit", berichtet Willmann von der Stimmung bei der Haushaltsklausur.

Quelle: NGZ
 
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