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Rommerskirchen
Behinderte sollen Anregungen für das Inklusionskonzept geben

Rommerskirchen. Menschen mit Behinderung sollen künftig aktiv in alle Planungen einbezogen werden, die das Inklusionskonzept der Gemeinde vorsieht. Zugleich wird es eine Zusammenarbeit der von Maria Theresia Kamp geleiteten Stabsstelle Inklusion mit Christoph Meyer, dem Behindertenbeauftragten der Stadt Grevenbroich, geben. Das hat jetzt der Rat auf Antrag der SPD einstimmig beschlossen. Die Sozialdemokraten wollen damit die Teilhabe von Menschen mit Handicap am gesellschaftlichen Leben deutlich verbessern, wie ihrem Antrag zu entnehmen ist.

Der Verwaltung zufolge "sind Anregungen von behinderten Menschen aus Rommerskirchen jederzeit gewünscht und werden in das Inklusionskonzept aufgenommen." Ein Beteiligungsverfahren für Behinderte soll demnach in der Gemeinde nicht allein auf den Bereich der Barrierefreiheit beschränkt, sondern auf alle Handlungsfelder ausgeweitet werden, die mit Inklusion zu tun haben.

Nicht geben wird es allerdings die ursprünglich von der SPD vorgeschlagene Sprechstunde von Christoph Meyer in Rommerskirchen. Die wertet der Fachbereich Inklusion im Rathaus als "wenig zielführend". Demgegenüber erscheine "ein regelmäßiger fachlicher Austausch" der Stabsstelle Inklusion mit Christoph Meyer als "sinnvoll", heißt es. Was Sprechstunden angeht, bleibt es dabei, dass der Fachbereich Inklusion die an jedem ersten Donnerstag im Monat anbietet, und zwar von 16 bis 17.30 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Je nach Beratungsbedarf sind dann auch Folgetermine möglich, unabhängig von der genannten Sprechzeit.

Dem Fachbereich Inklusion liegen derzeit schon etliche Anträge und Anregungen behinderter Bürger vor. Sie gelten den Bereichen Verkehr, Ausstattung von Kindertageseinrichtungen oder beziehen sich auf den Bereich der sozialen Sicherung. Der Fachbereich Inklusion bearbeitet diese Vorschläge gemeinsam mit den zuständigen Fachbereichen.

(S.M.)
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