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Rommerskirchen
"Café Welcome" stößt auf gute Resonanz

Rommerskirchen: "Café Welcome" stößt auf gute Resonanz
Das Organisationsteam des "Café Welcome" ist mit der Premiere im Pfarrheim St. Martinus zufrieden. Am 25. Oktober geht es weiter. FOTO: Georg Salzburg
Rommerskirchen. Im Pfarrheim St. Martinus können Flüchtlinge und Einheimische einander kennenlernen.

Der Auftakt war verheißungsvoll. Eine Eintagsfliege wird das "Café Welcome" im Pfarrheim St. Martinus nicht bleiben. Etwa 25 Flüchtlinge waren zu der Premiere erschienen, bei der mit den ebenso vielen Einheimischen erste Kontakte geknüpft oder vorher schon bestehende etwas ausgebaut werden konnte.

Die Idee für ein solches "Café Welcome" hatte Sabine Rick Anfang September. Engagierte Mitstreiter aus dem Bereich der Pfarrgemeinde waren schnell gefunden, und nach einem vorbereitenden Gespräch mit Kerstin Maaßen vom Sozialamt konnten die konkreten Planungen beginnen. "Es geht uns darum, ein offenes Café für Flüchtlinge und Einheimische als Möglichkeit zur Begegnung und zum Kennenlernen anzubieten", sagt Sabine Rick. Unterstützt wird sie darin von Claudia Abts, Petra Fünger, Marliese Rausch-Altmann, Frank Heinen sowie dem stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitzenden Matthias Schlömer. Auch Dechant Monsignore Franz Josef Freericks unterstützt das Projekt und war gleichfalls mit von der Partie, als das "Café Welcome" erstmals seine Türen öffnete. "Ich hatte es mir nicht so schwer vorgestellt", sagt Sabine Rick mit Blick auf die Sprachbarrieren, die in vielen Fällen noch bestehen.

Vor allem jüngere Flüchtlinge, die der Einladung gefolgt waren, verfügten indes über relativ gute Englisch-Kenntnisse. Zudem hat auch die mit Händen und Füßen geführte Kommunikation funktioniert. Claudia Abts zeigt sich "sehr zuversichtlich", dass aus dem "Café Welcome" eine dauerhafte Einrichtung werden wird. Bis Jahresende soll es jeden letzten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr angeboten werden. Denkbar wäre dann eine Ausweitung. "Wenn wir es alle 14 Tage anbieten, bräuchte man entsprechend viele Leute, die mitmachen", sagt Sabine Rick.

(S.M.)
 
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