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Rommerskirchen
Charlotte Horn stellt im Landtag aus

Rommerskirchen. Die Künstlerin Charlotte Horn eröffnet am Dienstag, 3. November, unter dem Titel "Die Menschenwürde ist unantastbar" eine Ausstellung im Landtag in Düsseldorf. Die Vernissage im FDP-Foyer beginnt um 16 Uhr und wird von Ingola Schmitz, der kulturpolitischen Sprecherin der Liberalen im Landtag, eröffnet.

Danach stellt Charlotte Horn die in der Ausstellung zu sehenden Gemälde vor. Die gelernte Juristin widmet sich seit gut einem Vierteljahrhundert verstärkt der Malerei. Die seit den 1990-er Jahren in Rommerskirchen lebende Künstlerin kann mittlerweile auf zahlreiche Werke und eine Vielzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, so etwa in Frankreich und China, zurückblicken.

Mit dem auch der bevorstehenden Ausstellung zugrunde liegenden Thema des Holocaust hat sich Charlotte Horn schon mehrfach in Bild und Schrift auseinandergesetzt. Ihr Buch "Gedanken und Bilder zum Holocaust" hat die Gedenkstätte Yad Vashem 2012 in ihre Bibliothek aufgenommen. Schon 2008 hatte die Gedenkstätte in Jerusalem Bilder von Charlotte Horn in ihr Holocaust Art Research Center aufgenommen.

Mit den in der Ausstellung "Die Menschenwürde ist unantastbar" zu sehenden Zeichnungen will Horn das Gedenken an die oft nur in unpersönlichen Zahlen genannten Opfer wach halten und ihnen gleichsam ein Gesicht geben. Ausschließlich mit Graphit gezeichnet, wirken die Bilder sehr eindringlich und spiegeln den leidvollen Kontext der Gedemütigten und zum Tode Verurteilten in den Konzentrationslagern wider. Die ausgestellten Exponate von Charlotte Horn orientieren sich an den Fotografien von Lawrence Rees.

Die Ausstellung im FDP-Foyer des Landtags wird noch bis 14. Dezember zu sehen sein.

(S.M.)
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