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Rommerskirchen
Der erste IT-Beauftragte im Rathaus

Rommerskirchen: Der erste IT-Beauftragte im Rathaus
Karl Wojcik hat fundierte IT-Kenntnisse: Der 26-Jährige ist gelernter Informatik-Kaufmann und hat als IT-Berater bei einem Düsseldorfer Consulting-Unternehmen gearbeitet. FOTO: ANJA TINTER
Rommerskirchen. Karl Wojcik (26) kümmert sich jetzt um alle EDV-Belange bei der Gemeindeverwaltung. Er kennt sein Metier bestens. Von Sebastian Meurer

Die Gemeindeverwaltung liegt mit der Einrichtung des neuen Rats- und Bürgerinformationssystems "Session" im Plan. "Die Installation ist abgeschlossen, so dass wir jetzt schon testen können", sagt Karl Wojcik, erster IT-Berater des Rathauses überhaupt. Seit drei Monaten ist der 26-Jährige inzwischen für die Gemeinde tätig und konnte sich während dieser Zeit ein gutes Bild von der vorhandenen Situation machen.

Mitte kommender Woche steht ein wichtiger Termin mit den Dormagener Kollegen ins Haus: Mit der Einführung von "Session" orientiert sich die Gemeinde zwar einerseits an den Dormagener Erfahrungen mit dem Produkt der Firma "Somacos", "doch sind auch ein paar individuelle Anpassungen nötig", verrät Karl Wojcik. Aus seiner Sicht ist der EDV-Bereich im Rathaus durchaus "teilweise ausbaufähig". Ein Schritt in diese Richtung bestehe auch darin, den Ratssaal mit WLAN auszustatten.

Auf seinen neuen Job, von dem sich der 26-Jährige durchaus vorstellen kann, ihn bis ins Rentenalter auszuüben, ist Karl Wojcik bestens vorbereitet. Er ist gelernter Informatik-Kaufmann und hat als IT-Berater bei einem Düsseldorfer Consulting-Unternehmen gearbeitet. Er hat Eishockey und Fußball gespielt, aber sein Beruf ist natürlich schon seit langem auch sein Hobby.

Gleichwohl ist die heutige Situation mit der kurz nach der Jahrtausendwende kaum noch vergleichbar. Als die heutige Haupt- und Personalamtsleiterin Susanne Garding-Maak 2001 ins Rathaus kam, hat sie auf einem eigenen E-Mail-Anschluss bestanden. Das heute kaum noch wegzudenkende "Zubehör" eines jeden Büros war seinerzeit nur in einer Minderheit der Amtsstuben vorhanden, wie sich Rathaussprecher Elmar Gasten erinnert. Gleichwohl: Die technischen Voraussetzungen hierfür seien noch in den späten 1990-er Jahren geschaffen worden, wie er mit Blick auf die äußerst lärmintensiven Verkabelungsarbeiten damals sagt. 2003/2004 hat Susanne Garding-Maak dann ein erstes umfassendes EDV-Konzept fürs Rathaus erstellt. Ein Auge auf diesen Bereich hat sie nach wie vor, doch will sich die Amtsleiterin künftig auch verstärkt dem Personalbereich widmen. Auch wenn die Verwaltung inzwischen technisch weitgehend auf dem neuesten Stand der Dinge ist: Arbeit fällt in Sachen EDV auch künftig zur Genüge an. Ob es um Hardware- oder Software-Störungen geht, Planungen für die Zukunft oder um die Betreuung der Rechner in Kindergärten und Schulen, Karl Wojcik ist hier gleichsam "allzuständig".

Was auch für ein 2016 geplantes Großprojekt gilt. Dann nämlich ist nach den Worten von Susanne Garding-Maak "ein kompletter Austausch" aller im Rathaus vorhandenen Computer nötig. Nicht wiederholen dürfte sich dann eine auch schon länger zurückliegende Episode, bei der Kunden eines örtlichen Marken-Discounters bei Computer-Sonderangeboten zu spät dran waren: Zuvor nämlich hatte die Verwaltung ordentlich hingelangt und einen Großteil der vorrätigen Geräte gekauft.

Quelle: NGZ
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