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Rommerskirchen
Dezernent: Bei der Schulwahl realistisch sein

Rommerskirchen. Weiterführende Schule sollte Begabung, Leistungsfähigkeit und Interessen der Kinder entsprechen.

Nach den Halbjahreszeugnissen der vergangenen Woche wird es für die Viertklässler der drei Grundschulen in der Gemeinde ernst, erfolgen doch nun die Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen. Die Zeugnisse der Viertklässler enthalten die Empfehlung der Schulform. In den vergangenen Jahren hatte bei der Schulwahl im Gemeindegebiet stets das Gymnasium mit gut 50 Prozent der Abgänger den Spitzenplatz inne. 2015 hat die Gesamtschule stark aufholen können. "Bei der Schulwahl sollten die Eltern bedenken, dass diejenige Schule die richtige ist, in der das Kind jetzt erfolgreich mitarbeiten kann und die jetzt für die Begabung, die Lern- und Leistungsfähigkeit, die Neigungen und Interessen des Kindes am besten geeignet ist", sagt Gasten. "Selbstverständlich können die Kinder auch an einer weiterführenden Schule außerhalb der Städte Grevenbroich und Dormagen angemeldet werden." Beliebt sind Stommeln, Pulheim und Köln sowie Neuss. Neben Halbjahreszeugnis und ausgefüllten Anmeldeunterlagen müssen Eltern Familienstammbuch oder Geburtsurkunde mitnehmen. Bei Bedarf wichtig ist der Nachweis über Vormundschaft oder Sorgerecht.

Der Geltungsbereich des bei Schülern beliebten Schoko-Tickets kann ab sofort auf den gesamten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ausgedehnt werden. Wie Schuldezernent Elmar Gasten sagt, muss dabei allerdings ein Eigenanteil gezahlt werden. Grundsätzlich gilt: Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen der Schülerfahrkostenverordnung werden nur die notwendigen Schülerfahrkosten für den Schulweg zur nächstgelegenen öffentlichen Schule vom Schulträger übernommen. "Nächstgelegene Schule ist die Schule der gewählten Schulform", sagt Gasten. Fragen bezüglich der Busanbindungen beantworten die weiterführenden Schulen und die Verkehrsbetriebe. Weitere Rückfragen bei Monika Lange vom Schulamt (02183 80013).

(S.M.)
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