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Rommerskirchen
Die Hälfte aller Anträge für Siedlung Steinbrink sind schon da

Rommerskirchen. Auch der Kölner Philipp Hartmann hat seine Unterlagen eingereicht und hofft auf eine Genehmigung bis zum geplanten Start am 17. Juli. Von Bernd Rosenbaum

Das war knapp. Auf den letzten Drücker hat Philipp Hartmann gemerkt, dass sich in die Unterlagen zum Bauantrag noch ein kleiner Fehler eingeschlichen hatte: Im Lageplan war die Stelle, an der sein zukünftiges Haus auf dem Steinbrink-Gelände stehen soll, falsch eingezeichnet. Laut Plan wäre das Gebäude um anderthalb Meter versetzt entstanden und hätte dadurch den Garten der Kölner Familie um ein gutes Stück verkleinert.

Doch Hartmann, der selbst Bauingenieur ist und mit seiner Frau Hannah und Söhnchen Jonas nach Rommerskirchen ziehen will, bemerkte den Fehler noch rechtzeitig. Am gestrigen Montagmorgen übergab er den von seinem Architekten erstellten Bauantrag im Rathaus persönlich an Bürgermeister Martin Mertens, der die Unterlagen in Vertretung für die Leiterin des Bauverwaltungsamtes, Daniela Parente, entgegennahm. Hartmann ist bei weitem nicht der erste, aber auch längst nicht der letzte der Steinbrink-Siedler, der seinen Bauantrag einreichte. Laut Auskunft der Gemeinde hatten bis gestern 24 Bauherren bereits ihre Anträge gestellt, 21 stünden noch aus.

"Die stehen aber schon alle mehr oder weniger in den Startlöchern", weiß Hartmann. Er steht mit vielen von ihnen in regem Kontakt über eine eigene Whats-App-Gruppe. Darüber tauschen sie sich untereinander aus. So vergleichen sie zum Beispiel auch Angebote über Erdaushub-Arbeiten für die Kellerräume, die je nach Anbieter "zwischen und 5000 und 25.000 Euro" schwanken können, weiß Hartmann.

Heute will Philipp Hartmann gleich noch einmal zu seiner neuen Heimat hinausfahren: "Der beauftragte Geologe will heute Bodenproben entnehmen, um zu prüfen, ob wir den Kelleraushub für die Aufschüttung unseres Grundstücks nutzen können." Denn bei allen Steinbrink-Parzellen müsse das Bodenniveau zum Teil deutlich angehoben werden, weil das angrenzende, schon besiedelte Baugebiet am Schwimmbad gut einen Meter höher liegt.

In der Whats-App-Gruppe hatte sich auch schon herumgesprochen, dass die Gemeinde wohl ein kleines Willkommensfest anlässlich der offiziellen Freigabe des Neubaugebiets am 3. Juli veranstalten will. Das bestätigte Bürgermeister Mertens gestern.

Zu der Feier an der Käthe-Kollwitz-Straße seien alle Neubürger eingeladen, sie erhielten in den nächsten Tagen auch noch ein persönliches Anschreiben dazu. Für Familie Hartmann sollen die Bauarbeiten am 17. Juli starten, dann wird es ernst. Bis dahin sollte der vereinfachte Bauantrag von der Gemeinde genehmigt sein, so Hartmann, der hofft, dass bis dahin nichts Unvorhergesehenes mehr dazwischen kommt.

Quelle: NGZ
 
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