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Rommerskirchen
Die wichtigen Projekte in diesem Jahr

Rommerskirchen: Die wichtigen Projekte in diesem Jahr
Wenn ein Zug am Eckumer Bahnhof ankommt, sollten möglichst auch Busse bereit stehen, um die Passagiere weiter zu befördern. Hier bleibt auch 2018 noch manches zu tun. FOTO: ssc
Rommerskirchen. Verbesserungen im ÖPNV stehen 2018 ebenso auf der Agenda der Gemeinde wie neue Baugebiete und Investitionen im Kindergartenbereich. Zudem siedeln sich im neuen Jahr sechs neue Unternehmen mit 70 Arbeitsplätzen an. Von Sebastian Meurer

Die Umgehungsstraße B 59n ist im Bau und soll 2019 fertiggestellt werden. Noch um einiges davon entfernt ist die Umgehung der B 477 im Bereich von Anstel, Butzheim, Nettesheim, Eckum und Gill. "Wir machen weiter Druck bei Land und Bund, damit es auch hier endlich vorangeht", kündigt Bürgermeister Martin Mertens für das neue Jahr an. Bereits im Januar stünden die nächsten wichtigen Gespräche an, wobei Mertens darauf setzt, dass "steter Tropfen den Stein höhlt."

Auf der Prioritätenliste der Gemeinde für 2018 stehen auch weitere Verbesserungen beim Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dezernent Elmar Gasten vergleicht es mit "dem Bohren ganz dicker Bretter", doch erklärtes Ziel sei es, bis 2020/2021 "das Busverkehrssystem in Rommerskirchen ganz neu aufzustellen", wie Martin Mertens sagt. Schwerpunkte sind hier insbesondere eine bessere Anbindung des Bahnhofs an die Taktung des Busverkehrs durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). An der Harmonisierung von Bus- und Bahnverkehr hapert es bislang noch deutlich. Kommen Züge am Eckumer Bahnhof an, sollten möglichst zeitnah auch Busse für die Weiterfahrt bereit stehen, sind nicht allein Mertens und Gasten überzeugt. Zudem geht es bei den 2018 zu führenden Gesprächen auch um eine Verbesserung des Busverkehrs in die Nachbarstädte. Bereits morgen wird das Richtfest für die neue Rettungswache gleich neben dem Feuerwehrhaus an der B 477 gefeiert.

Stichwort Feuerwehr: Hier werden 2018 neue Fahrzeuge angeschafft. Ein Tanklöschfahrzeug TLF 3000 und ein Fahrzeug für die Kinderfeuerwehr lässt sich die Gemeinde 370.000 Euro kosten. Gleich vier neue Baugebiete stehen im neuen Jahr auf der Agenda. In Deelen-Mitte, am Evinghovener Kiefernweg, am Rommerskirchener Baugebiet Gillbachstraße II sowie im Eckumer Bahnhofsviertel sollen mehr als 100 neue Wohneinheiten entstehen. Mit Verzögerungen aufgrund archäologischer Großfunden (kleinere "Entdeckungen" gibt es fast immer), ist nicht zu rechnen, so Mertens und Gasten. Dies gilt insbesondere auch für den Bereich Kiefernweg, wo 2003 ein römischer Gutshof ausgegraben worden war.

Viel Geld gibt die Gemeinde 2018 auch im Kindergartenbereich aus: Die erst im Sommer 2016 in Betrieb gegangenen Rommerskirchener Tagesstätte "Gillbach-Wichtel" wird um gleich zwei Gruppen erweitert. Eine davon soll nach dem Frixheimer Vorbild eine Naturgruppe sein. Im Rommerskirchener "Sonnenhaus" wird entsprechend dem Pilotprojekt in Butzheim eine zweite Großtagespflege eingerichtet.

Angesiedelt werden in Rommerskirchen in den kommenden Monaten schließlich auch sechs neue Unternehmen mit rund 70 Arbeitsplätzen wie Elmar Gasten in seiner Eigenschaft als Leiter des Wirtschaftsbüros sagt. Wichtig für die künftige Gemeindeentwicklung ist Martin Mertens zufolge nicht zuletzt auch die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft, die gemeinsam mit Bedburg und Kerpen ins Auge gefasst wird.

Quelle: NGZ
 
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