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Rommerskirchen
Eltern sind sauer über Dauerparker an Schule

Rommerskirchen: Eltern sind sauer über Dauerparker an Schule
Dauerparkende Lastwagen und ein Bus sorgen für Unmut an der benachbarten Grundschule in Frixheim . FOTO: Georg Salzburg
Rommerskirchen. Ein Halteverbot ist laut Straßenverkehrsamt nicht möglich. Kommende Woche soll es einen Ortstermin von Behörden und Eltern geben. Von Sebastian Meurer

Schräg gegenüber der Gemeinschaftsgrundschule parkende Lastwagen und ein dort zeitweise gleichfalls abgestellter Schulbus erregen einmal mehr die Gemüter. Die Schulpflegschaft hat sich an Straßenverkehrsamt und Gemeinde gewandt, kommende Woche soll es einen Ortstermin mit den Behörden geben. Dabei wird nach den Worten von Kreispressesprecherin Anne Büren auch die Polizei dabei sein .

"Die Verkehrssituation ist an dieser Stelle sehr unübersichtlich und stellt inzwischen eine erhebliche Gefahrenquelle für den Schulweg der Schulkinder aus Frixheim und Anstel ... sowie sonstiger Verkehrsteilnehmer" dar, heißt es in einem Brief, den Britta Rohde, Vorsitzende der Schulpflegschaft, sowie ihre Stellvertreterin Iris Willmann-Lüniger ans Straßenverkehrsamt und die Gemeinde geschrieben haben.

Nach Rücksprache mit dem Straßenverkehrsamt sei an dieser Stelle zwar kein Halteverbot möglich, wohl aber könnten Parkhindernisse eingerichtet werden, heißt es ion dem Schreiben. Die beiden Verfasserinnen fordern, diese "umgehend" dort anzubringen. Womit sie bei der Gemeinde "offene Türen einlaufen", wie Schuldezernent Elmar Gasten in seiner Antwort schreibt.

Bereits vor knapp zwei Wochen habe Bürgermeister Martin Mertens angeordnet, die Situation durch entsprechende Maßnahmen zu entschärfen, die "baldmöglichst realisiert werden sollen", so Elmar Gasten. Dabei würden aber wohl eher "Kunststoffelemente" in Betracht kommen als die von der Pflegschaft ins Gespräch gebrachten Blumenkübel, sagt er. In jüngster Zeit habe es zudem verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt gegeben: "Unmittelbar problematische Situationen wurden bei diesen Kontrollen nicht festgestellt", so Gasten. Ähnliches gilt auch aus polizeilicher Sicht: Unfälle, in die Schulkinder verwickelt gewesen wären, sind einer Polizeisprecherin zufolge in diesem Bereich nicht bekannt. Innerhalb der vergangenen drei Jahre habe es auf der bis nach Anstel führenden Frixheimer Straße zwei Unfälle gegeben. 2014 hat ihn ein - dann flüchtiger - Autofahrer ohne weitere Beteiligung allein verursacht. In diesem Jahr wurde ein geparkter Wagen beschädigt, auch dieser Täter ist geflohen.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hatte die SPD im Rat beantragt, die Situation an der Grundschule wirksam zu entschärfen. Ein Parkverbot sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich, hieß es damals - eine Auffassung, die laut Anne Büren nach wie vor gilt.

Schon in den vergangenen Jahren haben sich nach den Worten von Schulleiterin Astrid Kleine etliche frühere Pflegschaften stark für mehr Sicherheit engagiert. 2012 war es nach Gesprächen mit der Schule und deren Förderverein zumindest gelungen, hier ein Schild "Vorsicht Kinder" aufzustellen - was natürlich am Parkproblem nichts ändert.

Quelle: NGZ
 
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