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Rommerskirchen
Falschparker werden zuerst kostenfrei verwarnt

Rommerskirchen. Seit Jahresbeginn läuft im Rahmen der Ordnungspartnerschaft von Polizei und Ordnungsamt eine Aktion, die Falschparker unter anderem an das Gebot der Rücksichtnahme im Straßenverkehr erinnern soll. Nicht ohne gute Gründe: So wurde laut Bürgermeister Martin Mertens jüngst beanstandet, "dass ohnehin schon schmale Gehwege mit Fahrzeugen zugeparkt werden. Grundschüler oder Mütter mit Kinderwagen sind dann gezwungen, den sicheren Bürgersteig zu verlassen und die Fahrbahn zu nutzen". Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass Bürgersteige grundsätzlich nicht zum Parken freigegeben sind. Wer es dennoch tut, riskiert eine gebührenpflichtige Verwarnung und bei einer gefährlichen Parksituation sogar eine teure Abschleppaktion. Das Ordnungsamt versucht zunächst, per "gelber Karte" die Falschparker auf die möglichen Konsequenzen aufmerksam zu machen. Wer die höflichen Hinweise ignoriert, läuft Gefahr, sich ein Knöllchen einzuhandeln.

Falschparker können letztlich auch lebensnotwendige Einsätze von Feuerwehr oder Rettungsdiensten blockieren. "Richtiges Parken kann daher auch Leben retten", lautet deshalb die Devise des Ordnungsamts. Die Bandbreite der "Knöllchen" bei falschem Parken reicht von Parken im Halteverbot mit 15 Euro bis zum Parken auf einem für Schwerbehinderte bestimmten Platz, was 35 Euro kostet.

(S.M.)
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