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Rommerskirchen
FDP: Outsourcing auf den Prüfstand

Rommerskirchen. Die FDP will die Bemühungen von Bürgermeister Martin Mertens und Kämmerer Bernd Sauer zum Haushaltsausgleich aktiv unterstützen. Dies kündigte jetzt FDP-Fraktionschef Stephan Kunz an. Zur nächsten Ratssitzung am 10. Dezember will er einen Antrag einbringen, der sich der Frage widmet, wie sinnvoll das Outsourcing von Verwaltungsaufgaben in den vergangenen Jahren tatsächlich gewesen ist. "Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit und der Wirtschaftlichkeit bestehender Auslagerungen", heißt es in dem Antrag, der den Bereich der Interkommunalen Zusammenarbeit ausklammert. Stephan Kunz zufolge machen die "finanziellen Rahmenbedingungen den Haushaltsausgleich nicht gerade leicht", wie er mit Blick auf die Kreisumlage sagt, die nach derzeitigem Stand um 558.000 Euro steigen soll.

Dabei zeigt er durchaus Verständnis für den zuletzt von der SPD gescholtenen Landrat: "Auch Hans-Jürgen Petrauschke hat mit zusätzlichen Belastungen und geringeren Einnahmen von Bund und Land zu kämpfen, die er nicht beeinflussen kann. Insofern sitzen wir alle in einem Boot", so Stephan Kunz. Der Kreis übernehme nun einmal Aufgaben, die die Kommunen "allein gar nicht stemmen könnten", so Kunz. Insbesondere bei den Sozialleistungen stiegen die Aufwendungen "deutlich an, von den geplanten rund 190 Millionen 2015 auf 215 Millionen Euro 2016", sagt er .

Die "steten Bemühungen der Verwaltung zum Haushaltsausgleich sind unverkennbar", so Kunz. Martin Mertens habe "mit Augenmaß die Umorganisation der Verwaltung vorangetrieben", so Kunz. Bernd Sauer und seinem Team attestiert er "ausgezeichnete Arbeit".

(S.M.)
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