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Rommerskirchen
FDP wünscht sich eine offizielle Facebook-Seite "Rommerskirchen"

Rommerskirchen. Reicht es, wenn die Gemeinde in Facebook mit einer offiziellen Seite von Bürgermeister Martin Mertens und seit einigen Monaten auch mit einer Facebook-Seite des Presseamts vertreten ist? Hierüber wird morgen Abend der Rat diskutieren, denn FDP-Fraktionschef Stephan Kunz hat beantragt, eine Facebook-Seite zu installieren, die den Titel "Rommerskirchen" oder "Gemeinde Rommerskirchen" tragen soll.

Stephan Kunz begründet dies mit der Möglichkeit, die Bürger sowohl kurzfristig, als auch möglichst effektiv zu informieren. Ob es zu einer dritten offiziellen Facebook-Präsenz der Gemeinde kommen wird, ist indes fraglich. Für die Verwaltung nämlich würde dies "keinen Mehrwert schaffen, der den entstehenden Aufwand übersteigt", heißt es in der Beratungsvorlage für den Rat.

Dies sei das Ergebnis einer "intensiven Prüfung" durch die Verwaltung, heißt es weiter. Pro Facebook-Seite muss demnach von einer Bearbeitungszeit von rund zwei Stunden am Tag ausgegangen werden, wie dem Statement aus dem Rathaus zu entnehmen ist. Mit den offiziellen Seiten des Bürgermeisters und des Presseamts sei auch in den sozialen Netzwerken zugleich die Gemeindeverwaltung als solche repräsentiert, so die Beratungsvorlage. "Um eine noch größere Beitragsweite in den sozialen Medien zu generieren", sei vor einem halben Jahr auch die offizielle Seite des Presseamts eingerichtet worden. Diese Seite wird mit allen Pressemitteilungen aus dem Rathaus bestückt. "Über diese Kanäle erhalten alle Rommerskirchener die Möglichkeit, sich schnell über aktuelle Entwicklungen zu informieren und mit der Verwaltung in Kontakt zu treten", so die Begründung.

(S.M.)
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