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Rommerskirchen
Frixheimer Sommer blühte wie noch nie

Rommerskirchen: Frixheimer Sommer blühte wie noch nie
Philipp Schmitz war unversehens zum "Organisationschef" des Frixheimer Sommers geworden. Seine Aufgabe hat er bestens gemeistert, doch als eine Dauerlösung sieht er sein diesjähriges Engagement nicht an. FOTO: Anja Tinter
Rommerskirchen. Das beliebte Ferienprogramm der evangelischen Kirche brach in den vergangenen Wochen alle (Besucher-)Rekorde. Dass alles lief wie am Schnürchen ist auch das Verdienst von Organisationschef Philipp Schmitz (24). Von Sebastian Meurer

Nicht allein Pfarrer Thomas Spitzer war als "Hausherr" begeistert: "Dieser Frixheimer Sommer hat alle Rekorde gebrochen", lautet sein Fazit für die sechste Auflage des populären Ferienprogramms, das während der Sommerferien ein ums andere Mal an der Kreuzkirche für einen rappelvollen Pfarrgarten sorgte. Noch nie waren seit 2011 derart viele Besucher zu verzeichnen und noch nie spielte das durchweg sonnige Wetter so gut mit wie diesmal.

Dass es so kommen würde, war vorher nicht unbedingt absehbar: Küsterin Heike Naguschewski-Preß, die in den vergangenen Jahren für die Organisation verantwortlich zeichnete, hatte ihr Amt im Frühjahr niedergelegt und so musste zunächst improvisiert werden. Philipp Schmitz (24) sprang ein und löste die Aufgabe mit Bravour, wie ihm allseits attestiert wurde. "Er hat das ganz klasse hingekriegt", attestiert ihm Thomas Spitzer.

2013 und 2014 hatte Philipp Schmitz bereits ein Jahr lang als FSJler bei der evangelischen Gemeinde auch mit dem Frixheimer Sommer Erfahrungen sammeln können. Philipp Schmitz, der an der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf Soziale Arbeit studiert, hat einen Teil seiner Semesterferien geopfert: Für einen reibungslosen Ablauf der samstäglichen Wiesenzeiten zu sorgen, bedarf es nämlich deutlich mehr als der drei bis vier Stunden, die die Konzerte mit diversen Bands jeweils dauerten.

Als Chef-Logistiker war Schmitz nicht zuletzt auch für die Verpflegung der Gäste zuständig, und dabei muss genau kalkuliert werden, "damit wir nicht am Ende 1000 Würstchen zu viel haben", so Thomas Spitzer.

"Ich habe es gern gemacht", sagt Philipp Schmitz, der sein jetziges Engagement indes nur als "Übergangslösung" verstanden wissen möchte. Wie der Frixheimer Sommer 2017 organisiert werden soll, steht derzeit noch nicht fest. "Über das Programm wird Ende des Jahres, Anfang des neuen Jahres beraten", sagt Thomas Spitzer. Im Zuge dessen wird wohl auch endgültig Klarheit darüber geschaffen werden, wer im Sommer 2017 das Organisationsteam mit vielen Ehrenamtlern leitet. Was den musikalischen Bereich angeht, zeichnete sich bereits in den vergangenen Wochen eine Lösung ab: Tom Juschka, Sänger der Band "ButzRock", hatte sich gemeinsam mit Claude Schnabel und Lutz Dietze um den Aufbau der Bühne gekümmert, was durchaus auch im kommenden Jahr der Fall sein könnte. Zentrale Anlaufstelle für die Organisation könnte Thomas Spitzer zufolge dann womöglich Gemeindesekretärin Christine Schmitz werden, die den Frixheimer Sommer schon in dessen ersten Jahren organisiert und bereits diesmal bei allen Veranstaltungen mitgewirkt hatte.

Was die 2017 auftretenden Bands angeht, wird eine Entscheidung erst im Winter fallen. Wohl keine Option ist es Spitzer zufolge, angesichts der großen Nachfrage der Musiker jedes Mal zwei Bands auftreten zu lassen, wie es jetzt ausnahmsweise mit "Secret Flame" und "ButzRock" der Fall war.

Quelle: NGZ
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