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Rommerskirchen
Gemeinde investiert und freut sich über niedrige Pro-Kopf-Verschuldung

Rommerskirchen. Die Gemeinde Rommerskirchen kann für das zurückliegende Jahr 2015 die zweitniedrigste Pro-Kopf-Verschuldung im Rhein-Kreis Neuss vorweisen. Sie lag bei durchschnittlich 841 Euro je Einwohner, teilt Sprecherin Bele Hoppe mit. Zum Vergleich: In Neuss betrug sie im vergangenen Jahr 3066 Euro, in Korschenbroich 3040 Euro, in Dormagen 1354 Euro und in Grevenbroich 970 Euro. Nur Kaarst steht besser da als Rommerskirchen und sogar deutlich besser als alle anderen kreisangehörigen Kommunen: Die Kaarster stehen im Durchschnitt lediglich mit 253 Euro in der Kreide.

Ebenfalls vergleichsweise positiv steht Rommerskirchen auf dem Arbeitsmarkt da. Die Gemeinde habe die geringste Arbeitslosenquote im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit. Kämmerer Bernd Sauer freut diese Bilanz. Die Aufnahme weiterer Kredite hält er indes trotzdem für unerlässlich. Rommerskirchen sei in den vergangenen 15 Jahren sehr stark gewachsen. Und eine Gemeinde, die an Einwohnern und Wirtschaftsunternehmen gewinne und sich weiterhin positiv entwickeln wolle, müsse auch in Infrastruktur investieren, urteilt der Kämmerer. "Investitionen bedeuten eine gute Grundlage für eine sichere Zukunft. Um für die Zukunft Erträge zu sichern, muss heute investiert werden." Deshalb nehme die Gemeinde immer wieder hohe Summen in die Hand, um den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden. Neben dem Bau und der Erneuerung von Straßen erforderten zum Beispiel die Errichtung neuer Kindertagesstätten wie 2007 in Anstel und jetzt am Gorchheimer Weg oder auch die Gesundheitsfürsorge im Rahmen des Gemeindeanteils für die Krankenhausfinanzierung hohe Investitionen.

Die Idylle und die starke Position im Bereich Landwirtschaft seien geblieben. Hinzugekommen seien Baugrundstücke für mehrere hundert Familien sowie von der Gemeinde erschlossene Gewerbegrundstücke. Dies habe Unternehmen angezogen und dazu beigetragen, Arbeitsplätze zu schaffen.

(ssc)
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