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Rommerskirchen
Gemeinde ist gerade noch "niederrheinisch"

Rommerskirchen: Gemeinde ist gerade noch "niederrheinisch"
2016 startete Vizebürgermeisterin Ellen Klingbeil den Radwandertag an der ADFV-Station. FOTO: Gemeinde
Rommerskirchen. Beim Niederrheinischen Radwandertag am 1. Juli ist Rommerskirchen nun doch mit von der Partie.

Nachdem es zu Jahresbeginn noch den Anschein hatte, als würde die Gemeinde nicht am inzwischen 27. Niederrheinischen Radwandertag teilnehmen (können), ist ihre Mitwirkung am 1. Juli nun doch gesichert. Möglich gemacht hat es die zunächst fragliche Zusage der Nachbarstädte Dormagen und Grevenbroich.

Ohne die "hätte auch eine Teilnahme der Gemeinde Rommerskirchen keinen Sinn mehr gemacht", sagt Rudolf Reimert als für die örtliche Organisation des Radwandertags im Rathaus zuständiger Amtsleiter.

Ohne Grevenbroich und Dormagen wären von Rommerskirchen aus die nächsten Ziele Neuss und Jüchen gewesen, die beide deutlich mehr als 20 Kilometer entfernt liegen. Zu weit, ist Reimert überzeugt, der befürchtet hatte, dass sich unter diesen Voraussetzungen "die ohnehin rückläufige Teilnehmerzahl weiter drastisch reduzieren würde".

Womöglich auch für die kommenden Jahre aufschlussreich: Eine Alternativroute, wie sie Rommerskirchen vorgeschlagen hatte, wird es nicht geben. Die Gemeinde nämlich hatte angeregt, ihre Nachbartstädte Pulheim, Bergheim und Bedburg im Rhein-Erft-Kreis in den Teilnehmerkreis aufzunehmen. Dies allerdings lehnt der Veranstalter des Radwandertags, die Niederrhein Tourismus, kategorisch ab, da diese Bereiche nicht mehr dem Niederrhein zugeordnet werden könnten. Worauf sich erwidern ließe, dass Rommerskirchen nach dieser Lesart mit einem ganz blauen Auge davon kommt und eigentlich nur äußerst knapp dem Niederrhein zugeschlagen werden kann: Von manchem Ortsteil der "mittelrheinischen" Nachbarstädte ist die Gemeinde schließlich - wenn überhaupt - gerade mal einen Steinwurf entfernt. Start und Zielort wird wie immer die ADFC-Radstation am Eckumer Bahnhof sein.

(S.M.)
 
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