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Rommerskirchen
Gemeinde stellt neue Baugebiete in Frixheim und Deelen vor

Rommerskirchen: Gemeinde stellt neue Baugebiete in Frixheim und Deelen vor
Sind die archäologischen Untersuchungen abgeschlossen, kann 2017 mit der weiteren Bebauung des Gebiets am Steinbrink begonnen werden. FOTO: Anja Tinter
Rommerskirchen. Das Baugebiet "Steinbrink" in der Nähe des Nettesheimer Wegs wird in der nächsten Ratssitzung beschlossen. Erschließung im Herbst. Von Sebastian Meurer

Soweit es die planungsrechtlichen Voraussetzungen angeht, befindet sich das Baugebiet "Steinbrink" auf der Zielgeraden. Kommende Woche wird der Rat den Satzungsbeschluss fassen. Sind die archäologischen Untersuchungen abgeschlossen, können wohl schon im Herbst die Erschließungsarbeiten für das derzeit größte Baugebiet in der Gemeinde beginnen.

Die Gesamtfläche des Plangebiets umfasst etwa 5,87 Hektar. 2,88 Hektar davon sind Bauland, knapp drei Hektar bleiben Grünfläche, wobei hiervon gut die Hälfte unter Landschaftsschutz steht. Entstehen werden hier etwa 60 neue Häuser. Ende des Jahres oder Anfang 2017 ist Verkaufsstart für die Grundstücke, wobei sich die Verwaltung wieder auf Interessenten einstellt, die, wie zuletzt beim Nachbargrundstück an der Gillbachstraße, im Rathaus übernachten werden. Von größeren Projekten wie dem Steinbrink abgesehen, will Bürgermeister Martin Mertens auch weiterhin auf "ein maßvolles Wachstum für die kleineren Dörfer" setzen, wie er es vor zwei Jahren kurz nach seiner Wahl angekündigt hatte.

Einige Projekte befinden sich bereits im konkreten Planungsstadium, andere hat die Bauverwaltung fest ins Visier genommen. Dies gilt etwa für Frixheim, wo der dortige CDU-Ratsvertreter Theo Paschen seit gut 20 Jahren neue Baumöglichkeiten fordert. Die könnte es - unter dem bisherigen Arbeitstitel "Frixheim-Nord" - in zumindest überschaubarer Zeit tatsächlich geben. "Der langgehegte Wunsch könnte in Erfüllung gehen. Die bisherigen Gespräche verlaufen hoffnungsvoll", sagt Carsten Friedrich, Planungschef im Rathaus mit Blick auf den nötigen Grunderwerb.

Wieviele Grundstücke dort bebaut werden können, steht derzeit ebenso wenig fest, wie der offizielle Startschuss des Rats für das Bauleitverfahren. Dass sich hier noch 2016 etwas tun wird, schließt Friedrich kategorisch aus. Ob es schon 2017 soweit sein könnte, sieht er derzeit eher skeptisch. In nicht allzu weiter Entfernung wird im Nachbarort Butzheim das Baugebiet Schützengrund entstehen, bei dem acht statt der ursprünglich geplanten sechs Häuser gebaut werden sollen. Zeitlich in noch größerer Entfernung: Auf dem Gelände der früheren Gärtnerei Olligs in Widdeshoven sind bis zu fünf Grundstücke geplant, die mittels einer Abrundungssatzung zur Verfügung gestellt werden sollen.

Noch kleiner fällt die Grundstückszahl im gleichfalls in Widdeshoven liegenden Gebiet "Am Sitroth" aus. Der "Kiefernweg II" in Evinghoven wird keine nahtlose Fortsetzung des kurz nach der Jahrtausendwende entstandenen Neubaugebiets, versichert Carsten Friedrich. Gut ein Dutzend Grundstücke will die Gemeinde am östlichen Ortseingang von Deelen bereit stellen. "Wir befinden uns gerade in Abstimmungsgesprächen mit dem Kreistiefbauamt, der Unteren Wasser- und der Unteren Landschaftsbehörde", so Friedrich, der für Herbst mit dem Aufstellungsbeschluss rechnet.

Quelle: NGZ
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