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Rommerskirchen
Highland Games kommen ins Rollen

Rommerskirchen: Highland Games kommen ins Rollen
Uwe Friedrich, Daniel, Dagmar und Brian McClorey freuen sich auf die inzwischen sechste Auflage der Highland Games. FOTO: Anja Tinter
Rommerskirchen. Für die Organisatoren beginnt die heiße Phase der Vorbereitungen auf das fürs erste Juni-Wochenende geplante Spektakel. Von Sebastian Meurer

Wer Brian McClorey fragt, ob er vor einigen Jahren damit gerechnet hätte, dass die Highland Games im Oekovener Schützenpark am 2. und 3. Juni ihre inzwischen sechste Auflage erleben würden, kann mit einem klaren Nein rechnen. "Ich hätte es nicht geglaubt", sagt McClorey, der gemeinsam mit Uwe Friedrich so etwas wie der "Gründervater" des publikumsträchtigen Spektakels ist. Vorbereitet werden die Highland Games durch ein schon seit einigen Jahren kooperierendes Organisationsteam, dem Brian McClorey, seine Frau Dagmar, Ivonne Hösen, Thorsten van den Boom und Ben Parkinson angehören.

Für die sportlichen Belange ist nach wie vor Uwe Friedrich zuständig. Die bisherigen "McClorey Warriors" werden Anfang Juni erstmals als "Oekovener Highlander" auftreten. Nachdem sie bisher in Deelen trainiert haben, steht für die Kämpfer demnächst ein Umzug bevor: Neues Trainingsgelände für die Highlander wird der alte Nettesheimer Sportplatz "Am Fronhof" sein, den ihnen die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. Wie schon in den Vorjahren sollen die Highland Games möglichst auch diesmal als NRW-Meisterschaft gewertet werden. Gespräche mit dem Verband laufen noch.

"Für die Highland Games werden wieder Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Martin Mertens die Schirmherrschaft übernehmen", sagt Dagmar McClorey. "Nach den Highland Games ist vor den Games", nicht allein für sie das Motto. Ist das zweitägige Fest beendet, bleibt allenfalls eine enmonatige Atempause, ehe langsam aber sicher die Vorbereitung fürs nächste Jahr beginnt.

Abgesehen davon, dass die Mitglieder des Organisationsteams miteinander gut befreundet sind, sind sie sich einig darin, dass auch der festliche Rahmen um die eigentlichen Wettkämpfe zum speziellen Reiz der Highland Games gehört. Original Cornish Pasty, eine englische Version der Fleischpastete, Fish and Chips, das schottische Short Bread oder englischer Tee sowie natürlich die 2017 zu Deutschlands führender Whisky-Bar gewählte "Barrensteiner Whiskybar" von Werner Hoffrichter sind samt dem zu den Highland Games gehörenden Flair für die Veranstalter nicht minder wichtig als der rein sportliche Aspekt. Nicht zu kurz kommt auch der musikalische Aspekt. Zu den musikalischen Attraktionen wird die auf irischen und schottischen Folk spezialisierte Band "Black Sheeep" gehören, die am Samstagabend (2. Juni) auftreten wird.

Bei den Wettkämpfen aktiv ist vom Organisationsteam ausschließlich Dagmar McClorey, die in der Damenmannschaft antritt. Ihr Mann hält sich vom Steinerollen und Baumstammwerfen eher fern: Einige schottische Freunde, die allzu lange aktiv gewesen seien, klagten über gesundheitliche Probleme, sagt der "Engländer mit irischem Namen und schottischen Wurzeln", der zeitweise auch "Namenspatron" der örtlichen Kampftruppe war.

Längst sind die Highland Games die Innovation schlechthin im Freizeitangebot der Gemeinde, doch ganz am Anfang waren sie "eigentlich" erst einmal als eine Art Versuchsballon konzipiert worden. 2014 feierten die Sebastianusschützen in der St. Sebastianus-Bruderschaft ihr 40-jähriges Bestehen, und für 2013 hatte der Zug im Grunde "nur" eine Generalprobe im Auge gehabt, um die große Feier schon einmal zu "üben". Was in der Tat überaus gründlich gelungen ist.

Quelle: NGZ
 
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