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Rommerskirchen
In Alte Schule wird investiert

Rommerskirchen: In Alte Schule wird investiert
Die Alte Schule in Evinghoven hat sich zum sozial-kulturellen Zentrum entwickelt: Die Pläne für weitere Investitionen liegen vor. FOTO: Michael Reuter
Rommerskirchen. Nach dem Umbau 2002 hat sich die Alte Schule in Evinghoven zu einem sozial-kulturellen Zentrum gemausert. Weitere Baumaßnahmen stehen an: Die Planungen sind abgeschlossen. Veranschlagt sind 224 000 Euro. Von Simon Hopf

An der Alten Schule in Evinghoven stehen demnächst weitere Bauarbeiten an. Die Planungen stehen: Was der Planungsausschuss zuletzt zur Umsetzung empfahl, steht am Donnerstag zur Verabschiedung im Gemeinderat an. Demnach wird der Toiletten-Trakt grundlegend saniert. Weder energetisch noch von der Bausubstanz her sei dieser Gebäudeteil in einem tragbaren Zustand, eine Erneuerung sei "zwingend erforderlich", hieß es zuletzt in einer Sachinformation der Verwaltung.

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Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich nach aktuellen Berechnungen auf 224 000 Euro, wovon 190 000 Euro aus Fördermitteln des Konjunkturpakets II bestritten werden sollen. Für den Haushaltsplan 2010 der Gemeinde Rommerskirchen wurden 30 000 Euro bereits eingestellt. "Die übrigen 4000 Euro werden durch Wenigerausgaben auf anderen Sachkonten gedeckt", so der erklärte Wille.

Bei der Sanierung wird nach Angaben der Verwaltung ein Teilabriss und Neubau unerlässlich sein. In den Maßnahmen enthalten ist die Erneuerung des Heizkessels und die Herrichtung der Kellerräume. Die Planung sieht eine Toilettenanlage für Damen und Herren vor sowie ein separates Behinderten Behinderten-WC.

Um die Eingangssituation zu verbessern, soll der Eingang verlegt werden; an bisheriger Stelle ist ein Abstellraum vorgesehen. Hinzu kommen soll ein großzügiges Vordach, um den trockenen Aufenthalt vor dem Eingang zu ermöglichen. Bereits 2002 waren an der alten Schule in Evinghoven umfangreiche Baumaßnahmen erfolgt. Damals wurde Platz geschaffen, um einen Kindergarten und Räume für die offene Jugendarbeit unterzubringen. Im vergangenen Jahr entstand in Nachbarschaft das neue Feuerwehrgerätehaus.

Zu dem Gebäudekomplex zählen noch ein Schießstand und die Turnhalle sowie ein weiterer Veranstaltungsraum der freiwilligen Feuerwehr, der auch anderweitig genutzt wird, beispielsweise von der katholischen Frauengemeinschaft. "Insgesamt", so bilanziert die Gemeindeverwaltung erfreut, "hat sich die Alte Schule Evinghoven zu einem sozial-kulturellen Zentrum mit großer Akzeptanz in der Bevölkerung entwickelt." Die schlechte Gesamtsituation des des WC-Traktes trug dem bislang noch nicht Rechnung. Das soll sich nun, wenn der Rat grünes Licht gibt, recht zügig ändern.

Quelle: NGZ
 
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