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Rommerskirchen
In der Bezirkskonferenz verteilten die Vereine insgesamt 13.500 Euro

Rommerskirchen. Rechtzeitig vor dem Fest konnten sich die örtlichen Vereine auch diesmal wieder über die weihnachtliche Bescherung freuen. Im Ratssaal tagte die zumeist aus Vereinsvertretern bestehende Bezirkskonferenz der Gemeinde, für die insgesamt 13.500 Euro an Zuschüssen zur Verfügung standen. Was mehr ist als in den vergangenen Jahren, in denen sich die Vereine mit 12.495 Euro begnügen mussten.

Zu Beginn des Jahrzehnts hatte die Gemeinde bei der Bezirkskonferenz - von vielen unbemerkt - den Rotstift angesetzt und das Gesamtbudget schrittweise auf 12.495 Euro gesenkt. Zum Vergleich: 2012 standen immerhin noch 13.550 Euro zur Verfügung, 2008 waren es sogar noch 14.700 Euro, über deren Verwendung die Vereine in eigener Regie abstimmen konnten.

Bürgermeister Martin Mertens und Rathaussprecher Elmar Gasten machten deutlich, dass die seit Einführung der Konferenzen im Jahr 2000 geltenden Geschäftsbedingungen künftig wieder strikter gehandhabt werden sollen als in der Vergangenheit. "Anträge, die keinen investiven Charakter haben, sind schon vorher 'rausgenommen worden", sagte Gasten. Ein konkretes Beispiel nannte der Bürgermeister: Für Getränke bei Festlichkeiten müssten die Veranstalter schon selbst aufkommen. Hinzu kommt, dass von den Anschaffungen der Vereine zumindest im Prinzip auch Nichtmitglieder profitieren könnten.

Wie berichtet, konnte der neue Verein "Heimat + Historie" aus Nettesheim-Butzheim mit dem höchsten Zuschuss von 1580 Euro für seine anstehenden Projekte nach Hause gehen. Dichtauf lagen der St. Hubertus-Schützenverein Vanikum, der für die Erneuerung des Dachs an seinem Lagerraum 1450 Euro erhält. Die beste Quote erzielte die Förderung des Löschzugs Rommerskirchen in der Freiwilligen Feuerwehr. Er will Mobiliar für den Unterrichtsraum im Gerätehaus an der Wehrstraße anschaffen, hatte 1500 Euro beantragt und erhält nun 1400 Euro - fast die gesamte Summe.

(S.M.)
 
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