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Rommerskirchen
Katholische Frauen in Schunkelstimmung

Rommerskirchen. Die kfd Rommerskirchen feiert Karneval kleiner als die früheren Kollegen von Rut-Wieß. Trotzdem kamen gut 150 Gäste, für die es ein Wiedersehen mit Ex-Rabaue-Frontmann Kempermann gab.

Über ein rappelvolles Pfarrheim konnte sich jetzt wieder die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) St. Peter freuen. Gut 150 Gäste fanden sich zum inzwischen auch schon längst traditionellen karnevalistischen Nachmittag ein.

Dort gab es unter anderem ein Wiedersehen mit Ex-Rabaue-Frontmann Peter Kempermann. Der hat auch nach seinem offiziellen Abschied am Veilchendienstag 2015 noch immer gehörig Spaß am Singen wie am Karneval, wie er in Rommerskirchen mit zwei Mitstreitern zur großen Gaudi des Publikums demonstrierte. Auf Schlager setzte Karl-Heinz Bell, der als Sänger unter anderem, schon im Gospelchor "Roki Voices" in Erscheinung trat und lange Vizepräsident der Sinstedener St. Maternus-Bürgerschützen war.

In gewisser Hinsicht kann sich auch die kfd in diesen Wochen über eine Jubiläumssession freuen. Zum 25. Mal jährten sich kürzlich nämlich die Frauensitzungen der Karnevalsgesellschaft Rut-Wieß Rommerskirchen, die in fast gleicher Weise auch das Kind der Katholischen Frauengemeinschaft St. Peter sind: Fast zwei Jahrzehnte haben Karnevalisten und kfd das Spektakel gemeinsam veranstaltet, ehe es den Frauen letztlich doch etwas zuviel wurde: "600 Leute zu bewirten, schafften wir nicht mehr", berichtet Helene Eichinger vom kfd-Vorstand. Die Frauensitzungen laufen seit dem Ende des vorigen Jahrzehnts ausschließlich unter dem Rut-Wieß-Label. Dass die kfd dem Karneval nicht ganz abgeschworen hat, verdanken die Frauen letztlich Monsignore Dechant Franz Josef Freericks. "Er hat uns vorgeschlagen, doch etwas in kleinerem Rahmen zu machen", erzählt Helene Eichinger. Personelle Verzahnungen gibt es gleichwohl nach wie vor: Margret Velder, Präsidentin der Rut-Wieß-Frauensitzung, ist auch Stammgast des kfd-Karnevals.

"Beides ist auf seine Art ganz hervorragend", sagt sie. Zur Stammbesetzung des Spektakels gehörte auch diesmal die "Messdiener-Spezialeinheit" von St. Peter: Frank Eichinger, Gerd Fuchs, Hubertus Velder und Adi Deutzmann hatten als Kellner buchstäblich beide Hände voll zu tun. Nicht allein die Senioren-Messdiener freuen sich schon jetzt auf ihren nächsten großen Einsatz bei der "Kölschen Mess" an Weiberfastnacht: Dann marschieren sie nämlich - gehörig verkleidet - festlich in St. Peter ein.

(S.M.)
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