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Rommerskirchen
Königin Marion Groschek schreibt Bruderschaftsgeschichte

Rommerskirchen. Die Tatsache, dass mit Marion Groschek erstmals in der 91-jährigen Geschichte der St.- Sebastianus-Bruderschaft eine Frau als Schützenkönigin amtiert, spielte gleich zum Auftakt des Schüttenfests eine Rolle. Mit Dechant Monsignore Franz Josef Freericks als Bruderschaftspräses und Peter Mario Werner als Präses des Bezirks Nettesheim zelebrierten in St. Briktius gleich zwei Geistliche die Festmesse und nahmen die Krönung der neuen Regentin vor, der ihr Mann Andreas als Prinzgemahl zur Seite steht. Beim Tanzabend spielte erstmals die Coverband "Schröder" auf und legte die musikalische Grundlage für die bis in die späte Nacht bei den Schützen und ihren Gästen anhaltende Hochstimmung.

Beim musikalischen Frühschoppen konnte Schriftführer Lothar Gross in Vertretung des erkrankten Brudermeisters Hans-Werner Kaltwasser wieder Delegationen fast aller befreundeter Vereine willkommen heißen. Im Mittelpunkt des Interesses standen zahlreiche Jubilare. Deren Reigen führte Hermann Mausberg an, der seit 70 Jahren der Bruderschaft angehört - ein Jubiläum, das bei den Sebastianern zuvor noch niemand feiern konnte.

Gottfried Gless ist seit 65 Jahren mit von der Partie und war jahrzehntelang im Tambourkorps aktiv. Ihr 40-Jahr-Jubiläum können neben Thomas Brings und Hanns-Gert Schneider auch der Kölner Diözesan- und Bezirksbundesmeister sowie 15 Jahre als Brudermeister amtierende Wolfgang Kuck und seine Frau Carola Kuck-Goergen feiern. Mit Helmut Dönig, Bernd Frische, Marianne Gross, Günter Hösen, Stefan Matheisen und Armin Schwerdt begehen beim Schützenfest sechs Mitglieder ihr Silberjubiläum.

350 Schützen waren im Festzug unterwegs, dessen Höhepunkt die Parade zu Ehren von Königin und Prinzgemahl war. Klappern heute im Festzelt die Klompen, wird es morgen beim Vogelschuss spannend. Kandidaten gibt es zwar noch nicht, doch ist Lothar Gross zuversichtlich, dass der Krönungsball nicht ohne Kronprinz gefeiert wird.

(S.M.)
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