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Rommerskirchen
Kraftakt erleichtert künftige Pflege des Martinusparks

Rommerskirchen. Der Martinuspark erstrahlt in neuem Glanz und wird zudem künftig leichter zu pflegen sein. Seit er im November 2005 eingeweiht wurde, kümmert sich die St. Sebastianus-Bruderschaft intensiv um den Martinuspark: Im Frühjahr und Herbst fallen gleich neben der Pfarrkirche St. Martinus stets umfangreiche Pflegearbeiten an.

Starker Unkrautbewuchs auf den alten Grabanlagen und Wegen erforderte zuletzt allerdings immer häufiger kurzfristig angesetzte Arbeiten, um die Anlage in einem ansehnlichen Zustand zu erhalten, wie Brudermeister Toni Jordans zu berichten weiß. Um den Aufwand in Grenzen zu halten, entstand nach Gesprächen zwischen Bruderschaft und Kirchenvorstand die Idee einer langfristigen Lösung durch das Einbringen von Unkrautfolie und Basaltschotter in Wege und Beete. Nachdem der Kirchenvorstand finanzielle Unterstützung zugesagt hatte, ging die "Gartenbauabteilung" der Schützen ans Werk: Zu bearbeiten war eine Fläche von über 200 Quadratmetern. An vier Samstagen in Folge wurden Wege und Beete der alten Grabanlagen ausgekoffert, Mutterboden abtransportiert und viele Meter Randsteine verlegt, ehe die Folie und der Basaltschotter eingebracht werden konnten.

25 Tonnen Basaltschotter mussten bewegt werden, was schweres Gerät nötig machte. Dank des Ansteler Landwirts Wilfried Jochemich, der den Traktor mit Baggerschaufel steuerte, konnte auch diese Hürde genommen werden. Toni Jordans sowie Werner Balzer und Matthias Schlömer vom Kirchenvorstand ziehen ein positives Fazit. Der Park wurde verschönert, und durch den Kraftakt der Schützen kann der Aufwand bei der künftigen Pflege nun deutlich reduziert werden.

(S.M.)
 
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