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Rommerskirchen
Kreisumlage: SPD will mehr Engagement von der CDU

Rommerskirchen. Die SPD-Fraktion erwartet von den Ratskollegen der CDU Unterstützung in ihrem Engagement gegen eine Erhöhung der Kreisumlage. "Wir sind sehr verärgert über die jüngsten Äußerungen des Landrats", kritisiert Fraktionschef Ralf Steinbach, dass Hans-Jürgen Petrauschke seine bisherige Haltung bekräftigt hat, die Rücklagen des Kreises nicht für eine Senkung der Umlage zu nutzen. "Die Gemeinde soll 2016 über 7,2 Millionen Euro an den Kreis bezahlen.

Das sind rund 800.000 Euro mehr als noch 2015", so Steinbach. Die geplante Erhöhung belastet die Bürger stark - immerhin machten die Abgaben an den Kreis fast ein Viertel des Haushalts aus, sagt Steinbach. Den örtlichen Christdemokraten hält er das Beispiel ihrer Korschenbroicher Parteifreunde vor: "Dort hat der gesamte Stadtrat, einschließlich der CDU, die geplante Erhöhung der Kreisumlage abgelehnt", sagt Steinbach. Sowohl Partei- und Fraktionschef Michael Willmann als auch Vizebürgermeisterin Bianka Mischtal - sie ist Mitglied im CDU-Kreisvorstand - sieht die SPD in der Pflicht: "Wir fordern die CDU auf, sich für die Interessen der Rommerskirchener einzusetzen und gleichfalls gegen die Erhöhung der Kreisumlage vorzugehen.

" In der Januarsitzung des Rats will die SPD die Unionsvertreter in dieser Hinsicht zur Rede stellen, kündigt Steinbach an.

(S.M.)
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