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Rommerskirchen
Kuck verabschiedet Diözesanpräses

Rommerskirchen. Auch bei den Schützen aus der Gemeinde Rommerskirchen ist Pfarrer Reinhold Steinröder ein alter Bekannter. Vor allem in Oekoven hat der bisherige Kölner Diözesanpräses des Bunds der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften schon manch ein Schützenfest mitgefeiert. Nach 20 aktiven "Schützendiensts" schied der Geistliche jetzt auf eigenen Wunsch aus diesem Amt.

Für Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck aus Deelen und dessen Vorstandskollegen verstand es sich natürlich von selbst, an der offiziellen Verabschiedung Steinröders mitzuwirken. Bei einer heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Maria Hilf in Brühl-Heide stellten sie unter Beweis, dass sie das Messdiener- und Lektoren-Handwerk noch nicht verlernt haben. Reinhold Steinröder zelebrierte die Messe mit sieben weiteren Priestern, unter ihnen auch Bundespräses Monsignore Robert Kleine und sein designierter Nachfolger im Diözesanverband, Stefan Ehrlich. Gleich zu Beginn des Gottesdiensts überreichte Wolfgang Kuck das Abschiedsgeschenk des Vorstands, eine Stola mit dem Bildnis der Mutter Gottes von Kevelaer in einem Strahlenkranz. "Es ist unser aller inniger Wunsch, dass dieser Tag nicht als Ende eines gemeinsamen Weges, sondern als Meilenstein auf dem Lebensweg betrachtet werden solle", sagte Wolfgang Kuck. Nach dem Gottesdienst lud der Diözesanverband Köln zum Empfang ins örtliche Schützenhaus. Auch Bundesschützenmeister Emil Vogt ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, einem langen Weggefährten Adieu zu sagen. Obwohl Reinhold Steinröder keine großen Reden wünschte, bat Wolfgang Kuck ihn doch noch einmal auf die Bühne. Unter lang anhaltendem Applaus ernannte Kuck Reinhold Steinröder zum Ehren-Diözesanpräses. Zudem erhielt er als erster das neu geschaffene "Ehrenkreuz in Gold".

(S.M.)
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