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Rommerskirchen
Kultursommer zieht reichlich Publikum an

Rommerskirchen. Schon zur Vernissage der "Klatschmohn"-Ausstellung kamen gut 150 Interessierte in Reiters Scheune. Von Bernd Rosenbaum

Das Thema Klatschmohn ist bei den 27 Künstlern aus Rommerskirchen und Umgebung gut angekommen. Jeder von ihnen fand einen eigenen Zugang und verewigte das leuchtend rote Gewächs auf seine Weise. Martha Reiter zum Beispiel, Hausherrin und Initiatorin des Evinghovener Kultursommers, die in diesem Jahr erstmals "nur" als Gastgeberin fungiert, hat eine Serie von acht Fotografien zusammengestellt und auf Acryl gebracht. Zusammen mit über 60 weiteren Arbeiten um die blühende Feldpflanze ist ihr "Gartenmohn" getauftes Werk noch bis Sonntag in ihrer Scheune an der Widdeshovener Straße 74 zu sehen. Alle Arbeiten sind eigens für die Ausstellung entstanden. Die Künstler haben ihren Assoziationen zum Mohn freien Lauf gelassen und gemalt, geschnitzt, fotografiert und gebaut.

Entstanden sind u.a. großflächige Gemälde in Öl, Aquarell und Acryl, halb verwitterte und bunt bemalte Holzpfähle, detaillierte Lichtbilder und sogar ein "Bett im Kornfeld". Unter dem Titel "Schlaf-Mohn" hat Annu Koistinen augenzwinkernd zwei Kopfkissen und eine Bettdecke mit Blumendekor auf einer Lage Strohballen drapiert. Robert Jordan, der als Kurator erstmals die Leitung der Veranstaltungsreihe übernommen hat, zeigte sich begeistert von der Vielfalt der versammelten Objekte. Und auch das Publikum war neugierig. Allein bei der Vernissage kamen über 150 Interessierte, bestaunten die Arbeiten und lauschten dem Saxofon-Quartett "Tutta Forza" der Kreis-Musikschule.

Weitere Konzerte in Reiters Scheune: heute ab 19.30 Uhr Ensemble "Jazz We Can"; morgen, 15. Juni, ab 18 Uhr Laurent Chevalier mit französischen Chansons zum Mitsingen; Samstag, 17. Juni, ab 15 Uhr Unterhaltungsmusik mit Laurent Chevalier, Andreas Hindrichs und Sebastian Schaffmeister. Am Sonntag, 18. Juni, spielt ab 15 Uhr das Gitarrenduo Luke Pan und Daniel März. Die Ausstellung ist zu den Konzerten jeweils eine halbe Stunde vorher und nachher geöffnet sowie am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Quelle: NGZ
 
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