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Rommerskirchen
Ladestation für Elektroautos am Bahnhof kommt später

Rommerskirchen. Jupp Kirberg hätte gerne mehr Tempo in die Angelegenheit gebracht. Doch vorerst muss sich der Ratsherr von Bündnis 90/Die Grünen in Geduld üben - wie alle Verkehrsteilnehmer mit Elektroauto, die ihr Fahrzeug gerne am Rommerskirchener Bahnhof aufladen würden. Eine entsprechende Ladestation hatte Kirberg im Ausschuss für Planung, Bau, Verkehr, Natur und Umwelt beantragt - doch die Einrichtung wird erst "mittelfristig" erfolgen, wie Bürgermeister Martin Mertens ankündigte.

Das hat vor allem organisatorische und planerische Gründe, wie in der Sitzung des Gremiums deutlich wurde. Denn der Rommerskirchener Bahnhof wird in eine moderne Mobilstation umgebaut, mit der die örtliche Verkehrsinfrastruktur verbessert werden soll - u.a. durch Verknüpfung von Verkehrsmitteln. "Ladestationen für Elektrofahrzeuge sehen wir als Teilelement dieser Mobilstation", erläuterte Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert.

Auch Elektrofahrräder sollen ausdrücklich berücksichtigt werden. Jupp Kirberg hatte dazu ebenfalls Vorschläge gemacht. Die vorhandenen Steckdosen an der ADFC-Fahrradstation am Bahnhof sollten "so hergerichtet werden, dass sie auch nutzbar sind, wenn die Radler nicht dabei stehen bleiben". Derzeit seien die Aufladekabel nicht vor Diebstahl gesichert, merkt Kirberg an. Und da der Überlassungsvertrag mit RWE abgelaufen und die Gemeinde somit nicht mehr an diesen gebunden sei, "sollte möglichst ein Stromanbieter für umweltfreundliche Energie für diese Anlagen gewonnen werden", meint Kirberg.

(ssc)
 
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