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Rommerskirchen
Lia Richartz ist Anstels neue Seniorenkönigin

Rommerskirchen. So etwas nennt man wohl Frauen-Power: Mit Lia Richartz hat die St. Sebastianus-Bruderschaft in Anstel nach Grete Hockenjos nun erneut eine Seniorenkönigin.

Den Wettbewerb mit Pfeil und Bogen trug der Senioren-Klub der Bruderschaft im Rahmen eines mediterranen Grillfestes auf dem Vorplatz der Schützenhalle an der Lindenstraße aus. Schon beim Probeschießen stellte sich heraus, dass nur wenige geübte Schützen unter den Königsaspiranten eine realistische Chance auf den ersehnten Titel haben würden. Am Ende konnte Lia Richartz das Kräftemessen für sich entscheiden: Gemeinsam mit ihrem Mann Peter wird sie nun am Schützenfest-Montag Anfang September gemeinsam mit den Zugkönigen der Bruderschaft auf der Bühne stehen, um sich feiern zu lassen.

Bei dem noch jungen Brauch, einen Seniorenkönig oder eine Seniorenkönigin zu ermitteln, haben die Frauen inzwischen mit den Männern gleichgezogen: Bei der Premiere 2013 wurde Fritz Moll erster Seniorenkönig der Bruderschaft. 2014 löste ihn Heinz Spaar ab, dem im vergangenen Jahr dann Grete Hockenjos folgte.

Den Insignienwechsel - Grete Hockenjos konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht erscheinen - nahm statt Peter Mahr, Brudermeister und Seniorenbeauftragter, dessen fünfjähriger Enkel Maximilian aus Bamberg vor. Der ist schon voller Vorfreude auf das Fest: "Ich bin bei der Kirmes ganz bestimmt dabei und marschiere mit", versicherte der Nachwuchs-Schütze aus Oberfranken, der nicht ausschließt, selbst einmal König zu werden.

Das Grillfest des Seniorenklubs war einmal mehr ein großer Erfolg. Über 40 Senioren und Seniorinnen hatten sich vor der Schützenhalle versammelt, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu erleben - der unerwartet erst nach Mitternacht enden sollte. Peter Mahr konnte das amtierende Königspaar Dieter Klefisch und Heidi Heimes sowie das Kronprinzenpaar Alfred und Martina Moll begrüßen. Lamm, Geflügel und Fisch wurden vom Grillmeister, dem ehemaligen Seniorenkönig Heinz Spaar, so gut zubereitet, dass alles restlos verspeist wurde. Lediglich das spanische Bier entsprach nicht so ganz dem Geschmack der Senioren, so dass schnell zum altbewährten "Kölsch" gewechselt wurde.

(S.M.)
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