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Rommerskirchen
Müllgebühren bleiben konstant

Rommerskirchen. Die fünf Ratsfraktionen beschlossen "Gebühren-Nullrunde" einstimmig.

Mit dem 2011 von der Gemeinde Rommerskirchen und der Firma Schönmackers geschlossenen Abfallentsorgungsvertrag sind die Bürger bislang offensichtlich gut gefahren: Auch 2016 werden die Müllgebühren konstant bleiben, wie der Gemeinderat jetzt in seiner Sitzung mit den Stimmen aller fünf Fraktionen beschlossen hat.

2012 hatten die Politiker im Zuge des damals neuen Entsorgungsvertrags eine Reduzierung der Grundgebühr veranlasst, und seither sind die Müllgebühren in Rommerskirchen nicht mehr gestiegen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist dabei auch die Tatsache, dass die Bedarfsberechnung des Rhein-Kreises Neuss weiterhin stabile Gebühren ermöglicht.

Zudem gibt es im kommenden Jahr eine Vergütung für das gesammelte Altpapier. Die beläuft sich nach Auskunft von Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert auf 81,62 Euro pro Tonne Papier. Die Grundkosten für eine 60 Liter fassende, graue Mülltonne werden weiterhin bei 87,61 Euro liegen. Für das 90 Liter fassende Gefäß müssen die Bürger 125,06 Euro berappen und für die 120-Liter-Tonne 163,50 Euro. Das 240-Liter-Gefäß kostet 2016 nach wie vor 307,98 Euro, während für den 1100 Liter-Container eine Grundgebühr von 1395,50 Euro entrichtet werden muss. Pro Entleerung kostet die 60-Liter-Tonne 1,75 Euro, während die 90-Liter-Tonne mit 2,62 Euro zu Buche schlägt. Beim 120 Liter fassenden Gefäß werden bei jeder Entleerung 3,50 Euro fällig. 6,99 Euro kostet die Entleerung der 240-Liter-Tonne, und bei 1100 Litern werden jedes Mal 32,04 Euro gefordert.

Für jeden grauen Abfallsack berechnet die Gemeinde Rommerskirchen weiterhin 4,20 Euro. Bei den Biotonnen haben die Bürger die Möglichkeit, zwischen der 120 Liter und der 240 Liter fassenden Tonne zu wählen. Pro Entleerung sind dann 54 beziehungsweise 92 Euro zu zahlen.

(S.M.)
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