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Rommerskirchen
Mutmaßliche Einbrecher nach Flucht in Düren gestellt

Rommerskirchen. Nach einem am Mittwoch gegen 13 Uhr versuchten Einbruch in einem Mehrfamilienhaus an der Zollstraße wurden die drei Verdächtigen gegen 15.30 Uhr von der Polizei in Düren kontrolliert. Die Beamten fanden dabei Handschuhe und Schraubendreher, wie sie zum Aufhebeln von Türen und Fenstern verwendet werden.

Wie zuvor in Butzheim hatte ein aufmerksamer Anwohner die Polizei alarmiert. An der Zollstraße waren nach Polizeiangaben ein silberner Ford und ein weißer Lieferwagen im Einsatz, in Düren wurde das Trio in dem Ford aufgegriffen. Aufgefallen waren die Verdächtigen in Butzheim wie in Düren, weil sie wahllos an den jeweiligen Mehrfamilienhäusern geklingelt hatten, um sich Zutritt zu verschaffen. In Düren hatte sich einer der Verdächtigen einen Schraubendreher in den Hosenbund gesteckt. Die drei Männer im Alter von 32, 36 und 37 Jahren leugnen, einen Einbruch versucht zu haben.

Der rasche Ermittlungserfolg in Düren war wohl ursächlich dafür, dass ein Anwohner der Zollstraße mit detaillierteren Informationen zunächst kein Gehör bei der Kripo in Neuss fand. Auf einen am Mittwoch um 20.32 Uhr erfolgten Anruf sei ihm mitgeteilt worden, sich am Donnerstagmorgen nochmals zu melden. Was er auch tat: Gesehen hatte er u.a., dass es sich bei dem Ford um ein tschechisches und nicht, wie zunächst vermutet, ein polnisches Kennzeichen handelte.

(S.M.)
 
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